Lipödem: Diagnose, Ursache & Behandlung

Straffer Po und glatte Schenkel nach Behandlung des Lipödems
Dr. Inja Lammers

Rund 3,8 Millionen Deutsche sind von einem Lipödem betroffen. Das entspricht rund 5 % der Gesamtbevölkerung – die Dunkelziffer ist noch deutlich höher. Trotz der vielen Betroffenen ist das Krankheitsbild kaum geläufig. Lesen Sie hier, was genau ein Lipödem ist, welche Beschwerden es hervorruft, wer es diagnostiziert und wie man ein Lipödem behandeln kann.

Was ist ein Lipödem?

Ein Lipödem (Lipohyperplasia Dolorosa) ist eine angeborene Fettverteilungsstörung an den Beinen und Armen. Dort bilden sich übermäßige, symmetrische Fettfetteinlagerungen, die meist sehr schmerzhaft sind. Diäten und Sport können nichts dagegen ausrichten. Lymphdrainagen, Kompressionsstrümpfe und eine Fettabsaugung können die Beschwerden lindern.

Die vermehrten Fettzellen bilden sich im Unterhautfettgewebe und verursachen dort großen Druck im Gewebe. Dieser Druck ist der Grund für so gut wie alle Beschwerden, die diese Erkrankung verursacht.

Lipödem: Ursache und Auslöser

Bei einem Lipödem handelt es sich um eine angeborene Erkrankung. Unsere Gene bestimmen, ob wir im Laufe unseres Lebens eine Fettverteilungsstörung ausbilden oder nicht. Zudem gibt es Hinweise, die auf eine Vererbbarkeit der Erkrankung hindeuten. 

Laut aktueller medizinischer Forschung gibt es keine Belege dafür, dass andere Faktoren als die genetische Veranlagung ein Lipödem verursachen. Das Gerücht, dass Übergewicht und Adipositas die Fettverteilungsstörung auslösen würden, hält sich dennoch hartnäckig. Zwar können Adipositas und Lipödem zusammen auftreten, sie bedingen einander aber nicht.

Die genetische Veranlagung ist die Ursache des Lipödems, die Hormone sind allerdings der Auslöser. Genauer gesagt sind es große Hormonveränderungen, die das Lipödem zum Vorschein bringen: die Pubertät, eine Schwangerschaft und die Wechseljahre. Rund zwei Drittel der Betroffenen bemerken die ersten Krankheitssymptome während der Pubertät, ein Drittel im jungen Erwachsenenalter.

Von der Fettverteilungsstörung sind fast ausschließlich Frauen betroffen. Dass sich ein Lipödem bei einem Mann bildet, ist ungewöhnlich, aber nicht ganz ausgeschlossen. In diesem Fall sind meist erhebliche Hormonstörungen die Ursache.

Lipödem: Erste Anzeichen erkennen

Die ersten Anzeichen eines Lipödems sind oft recht unspezifisch: ein Druckgefühl, Spannungsschmerzen oder schwere Beine bzw. Arme. Das ist auch der Grund, warum die Erkrankung so oft für lange Zeit unerkannt bleibt – viele nicht spezialisierte Ärzte erkennen nicht, dass dies die ersten Anzeichen eines Lipödems sein könnten. 

Die folgenden Beschwerden treten oftmals schon zu Beginn der Erkrankung auf:

  • schwere, müde, schmerzende Beine/Arme
  • anhaltendes Druck- und Spannungsgefühl
  • sanfte Berührungen schmerzen
  • man bekommt schnell blaue Flecken
  • ständig kalte Füße, auch nach einer heißen Dusche
  • Hüfte, Gesäß und Oberschenkeln werden stämmiger, Sport und Diäten können nichts dagegen ausrichten; die Fetteinlagerungen sind symmetrisch an beiden Beinen oder Armen, aber disproportional zum restlichen Körper

Im Krankheitsverlauf können weitere Beschwerden hinzukommen. Die folgende Grafik gibt einen Überblick:

Bemerken Sie mehrere diese Symptome eines Lipödems​​​​​​​ über einen längeren Zeitraum an sich, sollten Sie sich an einen Arzt wenden. Sie sollten abklären, ob Sie an dieser Fettverteilungsstörung leiden oder ob etwas anderes die Beschwerden auslöst. Nur mit einer klaren Diagnose können Sie das Lipödem erfolgreich behandeln.

Eine schlanke Figur und ein Lipödem schließen sich nicht gegenseitig aus!

Gerade bei schlanken Patientinnen bleiben Lipödeme oft lange unentdeckt. Viele Betroffene denken, dass sie nicht an dieser Erkrankung leiden können, weil sie ansonsten schlank sind. Das ist jedoch ein Irrglaube! Die Fettverteilungsstörung hat nichts mit dem Körperfettanteil zu tun.

→ Erfahren Sie mehr dazu in unserem Ratgeber "Trotz Lipödem schlank".

Lipödem: Beine und Arme können betroffen sein

Ein Lipödem kann nicht an jeder Körperstelle auftreten. Es ist auf die Extremität, also auf die Beine (bis zum Gesäß) und die Arme, beschränkt. An anderen Körperstellen tritt die Fettverteilungsstörung nur sehr selten auf – wenngleich es nicht unmöglich ist.

Besonders häufig kommen Lipödeme an den Beinen vor. Oft bemerken Betroffene zuerst eine Umfangsvermehrung an den Oberschenkeln, dem Gesäß und der Hüfte – umgangssprachlich auch als "Reiterhosen​​​​​​​" bezeichnet. Nicht selten sind zudem die Knieregion sowie die Waden bis zu den Fesseln betroffen. Die Beine bekommen dadurch eine stämmige Silhouette. Die Füße unterhalb des Knöchels bleiben allerdings schlank. 

Neben den Beinen sind häufig auch die Arme von Lipödemen betroffen. Hier beginnt die Erkrankung oft an den Oberarmen, später oder zeitgleich breitet sie sich auf die Unterarme aus. Die Hände sind – wie auch die Füße – nicht betroffen.

Wichtig zu wissen ist, dass ein Lipödem an den Beinen und zugleich an den Armen auftreten kann, aber nicht muss. Die verschiedenen Lipödem-Typen veranschaulicht die folgende Grafik. 

Lipödeme können sich an den Ober- und Unterarmen ebenso wie an den Ober- und Unterschenkeln unabhängig voneinander bilden. Zudem sind diverse Kombinationen, z. B. Oberarme und Unterschenkel oder auch das gesamte Bein und die Oberarme, möglich.

Die Fettverteilungsstörung verläuft bei allen Typen in drei Stadien:

  • Stadium 1: leichte Ausprägung – Lipödem optisch noch kaum sichtbar, die ersten Symptome treten jedoch schon auf
  • Stadium 2: fortgeschrittene Ausprägung – Umfangsvermehrung wird deutlich sichtbar, weitere Symptome kommen hinzu
  • Stadium 3: starke Ausprägung – es bildet sich stark überhängendes Gewebe, vorhandene Beschwerden werden deutlich schlimmer

Sie wollen mehr über die Lipödem-Stadien erfahren?

​​​​​​​Sehen Sie sich unseren ausführlichen Ratgeber zu diesem Thema an! → Lipödem Stadium 1, 2 & 3: Ein Überblick​​​​​​​

Verdacht auf Lipödem: Diagnose vom Facharzt bringt Klarheit

Die Diagnose "Lipödem" ist einer der wichtigsten Schritte für Betroffene. Nach einer gesicherten Lipödem-Diagnose hat man nicht nur endlich Gewissheit, was die Beschwerden verursacht, man kann nun auch mit einer sinnvollen Therapie beginnen.

Wenn Sie vermuten, dass Sie von einem Lipödem betroffen sein könnten, führt Sie Ihr erster Weg wahrscheinlich zu Ihrem Hausarzt. Das ist grundsätzlich nicht falsch. Bedenken Sie jedoch, dass ein Allgemeinmediziner oft nicht genügend Spezialwissen im Bereich Lipödeme hat, um die Symptome der Erkrankung zuordnen zu können. Lassen Sie sich deshalb am besten zu einem Facharzt überweisen, der sich mit dieser Fettverteilungsstörung auskennt. Diese Ärzte sind geeignet:

  • Lymphspezialisten (Lymphologen)
  • Gefäßspezialisten (Angiologen)
  • Venenspezialisten (Phlebologen)
  • auf Lipödeme spezialisierte Fachärzte für Plastische und Ästhetische Chirurgie

Diese Ärzte sind Experten auf dem Gebiet des Gefäß- und Lymphsystems, dem das Lipödem zugeordnet wird. Sie können die Beschwerden exakt einordnen und die Fettverteilungsstörung von anderen Erkrankungen mit ähnlichen Symptomen, z. B. Lymphödem, Lipohypertrophie oder Cellulite​​​​​​​, abgrenzen. So ist eine klare Diagnose möglich. Außerdem können eventuelle Mischformen wie das Lipo-Lymphödem erkannt werden.

Selbsttests geben erste Hinweise!

Online finden Sie eine ganze Reihe an unterschiedlichen Selbsttests, die bei der Diagnose der Erkrankung helfen sollen. Als erster Anhaltspunkt sind diese Selbsttests vollkommen in Ordnung. Sie ersetzen allerdings keinesfalls die fachkundige Diagnose eines Mediziners. Ärzte führen eine ganze Reihe weiterer Tests durch, um einen eindeutigen Befund zu stellen.

An unserer Klinik arbeiten auf Lipödeme spezialisierte Fachärzte für Plastische und Ästhetische Chirurgie, die Ihnen gerne bei der Lipödem-Diagnose behilflich sind. Wir klären in einem Beratungsgespräch, ob Sie tatsächlich an dieser Fettverteilungsstörung leiden und welche Therapieansätze in Ihrem Fall sinnvoll sind. Treten Sie gerne mit uns in Kontakt und vereinbaren Sie einen Beratungstermin​​​​​​​ bei unseren Lipödem-Spezialisten.

Lipödem: Behandlung und Therapie für mehr Lebensqualität

Wurde bei Ihnen ein Lipödem diagnostiziert, sollten Sie ehestmöglich mit der Behandlung beginnen. Es gibt unterschiedliche Therapieoptionen, die meist kombiniert werden.

Konservativer Therapieansatz

Die sogenannte Komplexe Physikalische Entstauungstherapie (KPE) setzt sich in ihren Grundzügen aus zwei Säulen zusammen:

  • Manuelle Lymphdrainagen: Mithilfe von medizinischen Lymphdrainagen wird der Lymphfluss angeregt und Stauungen im Gewebe werden gelöst. Das lindert die Schmerzen und wirkt dem Druckgefühl entgegen.
  • Kompressionsstrümpfe: Zusätzlich sind Kompressionsstrümpfe (Flachstrick!) ein Muss. Sie üben konstant leichten Druck auf das Gewebe aus und verhindern so, dass sich Lymphstauungen bilden. Das vermindert ebenfalls die Schmerzen und das Druckgefühl.

Beide Methoden verschaffen Linderung, müssen jedoch konstant und in Kombination angewendet werden, um zu wirken. Lymphdrainagen sind mehrmals pro Woche nötig, die Kompressionsstrümpfe müssen ganztägig – Tag und Nacht – getragen werden. Wird nur eines von beiden regelmäßig umsetzt, beeinträchtigt das die Wirksamkeit der Behandlung massiv.

Das Lipödem langfristig so zu behandeln ist möglich und funktioniert für viele Patientinnen gut. Vor allem im ersten Stadium der Erkrankung bringt die KPE gute Erfolge. Schreitet die Krankheit jedoch fort, stößt dieser Therapieansatz an seine Grenzen. Schließlich wird nicht die Ursache des Problems – der Druck im Gewebe – behandelt, sondern lediglich die Auswirkungen.

Operative Therapie

Neben den konservativen Methoden gibt es auch einen operativen Therapieansatz: die Lipödem-OP​​​​​​​. Im Zuge einer Fettabsaugung werden die Fettzellen des Lipödems entfernt. Im Gegensatz zur KPE hat diese Methode den Vorteil, dass durch das Absaugen der Fettzellen der Gewebedruck dauerhaft reduziert werden kann. Damit verringern sich die Beschwerden deutlich, manche Patientinnen sind danach sogar praktisch beschwerdefrei.

Dr. Gregor Schleider, Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie
Die Lipödem-OP setzt an der Ursache des Problems an, während die konservativen Methoden nur die Beschwerden lindern. Nach der Lipödem-Fettabsaugung berichten unsere Patientinnen von deutlich weniger Beschwerden – und das auch noch Jahre nach dem Eingriff.
Dr. Florian Oti
Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie

Da die Fettzellen das umliegende Gewebe nicht mehr belasten, verschwinden viele der Beschwerden nach dem Eingriff. Das macht häufig sogar regelmäßige Lymphdrainagen und Kompressionskleidung überflüssig. Ein weiterer Vorteil der Liposuktion: Einmal abgesaugte Fettzellen können sich an derselben Körperstelle nicht erneut bilden. Das gilt auch für Lipödem-Fettzellen. 

Es kann vorkommen, dass die Haut zu locker wird, nachdem das darunterliegende Fett abgesaugt wurde. In diesen Fällen arbeiten wir nach der Liposuktion mit einem subdermalen Laser (LEONARDO®-Laser). Dieser strafft die Haut und regt die Kollagenproduktion an. So kann ein noch harmonisches Endergebnis erreicht werden.

Bei der operativen Methode ist wichtig zu wissen, dass eine einzige Fettabsaugung meist nicht ausreicht, um alle Fettpolster zu entfernen. Meistens sind 2-4 Sitzungen nötig, bis das Wunschergebnis erreicht ist. 

Wieder schlankere Arme und Beine dank Lipödem-OP

Die Liposuktion ist die einzige Methode, mit der die Umfangsvermehrung entfernt werden kann. Es werden also nicht nur die Beschwerden erheblich gelindert, auch die Beine und Arme werden wieder deutlich schlanker.

Begleitende Maßnahmen für alle Therapieansätze

Was alle Lipödem-Patientinnen unabhängig von der gewählten Therapieform beachten sollten.

  • Angepasste Ernährung: Verzichten Sie auf entzündungsfördernde Lebensmittel und achten Sie auf einen ausgeglichenen Blutzuckerspiegel. Mehr Informationen dazu erhalten Sie in unserem ausführlichen Ratgeber zur Lipödem-Ernährung​​​​​​​.
  • Angepasster Sport: Um das beanspruchte Gewebe nicht mit viel Muskelmasse zusätzlich zu belasten, sollte Sie auf Ausdauersport statt Kraftsport setzen. Fragen Sie bei Ihrem Physiotherapeuten zudem nach speziellen Übungen zur Bewegungstherapie.
  • Hautpflege: Oft vergessen, aber nicht minder wichtig, ist die Hautpflege. Durch das vermehrte Unterhautfettgewebe wird die Haut stärker strapaziert. Um sie elastisch zu halten, ist eine gute Hautpflege wichtig.

Behandlungskosten der Lipödem-Therapie

Die Kosten der Lipödem-Behandlung richten sich nach der gewählten Therapieform.

Lymphdrainage & Kompressionsstrümpfe

Manuelle Lymphdrainagen kann man sich vom behandelnden Arzt verschreiben lassen. Da diese Therapieform zur Physiotherapie gehört, wird die Verordnung von der Heilmittel-Richtlinie geregelt. Aktuell müssen 10 % der Behandlungskosten plus 10 € pro Rezept bzw. Verschreibung selbst bezahlt werden (vgl. § 61 SGB V​​​​​​​). Für die Verschreibung von Kompressionsstrümpfen gilt derselbe Selbstbehalt.

Lipödem-OP

Eine Fettabsaugung verursacht zwar einmalig höhere Kosten. Langfristig rechnet sich diese Investition jedoch allemal. Immerhin verbessern sich nicht nur Ihre Beschwerden signifikant, Sie sparen sich auch die Kosten für unzählige Lymphdrainage-Sitzungen. Abhängig von der Größe des abzusaugenden Bereichs beginnen die Kosten an unserer Klinik pro Zone ab 2490 €.

Kostenübernahme durch die Krankenkasse

Da Sie sich Lymphdrainagen und Kompressionsstrümpfe verschreiben lassen können, werden diese über die Krankenkasse abgerechnet. Der Selbstbehalt beträgt 10 %.

Lipödem-Liposuktionen werden aktuell erst bei Patientinnen im dritten Stadium von der Krankenkasse übernommen. Im ersten und zweiten Stadium haben Sie leider kaum Chance auf Kostenübernahme.

Die Fort Malakoff Klinik Mainz: Ihr Spezialist für Lipödeme

Sie wünschen sich einen kompetenten und erfahrenen Spezialisten für Lipödeme an Ihrer Seite? Dann sind Sie bei uns genau richtig! Wir beraten Sie gerne zum Thema Lipödem und finden gemeinsam mit Ihnen die beste Behandlungsstrategie. Treten Sie mit uns in Kontakt oder buchen Sie gleich online Ihren unverbindlichen Beratungstermin​​​​​​​ – wir sind für Sie da!

FAQ

  • Was ist ein Lipödem?

    Ein Lipödem ist eine angeborene Fettverteilungsstörung, bei der sich die Fettzellen an den Beinen und Armen unkontrolliert vermehren. Das führt zu diversen Beschwerden, z. B. Schmerzen, Berührungsempfindlichkeit, einem Schweregefühl und einer (symmetrischen) Umfangsvermehrung. Betroffen sind fast ausschließlich Frauen.

  • Wie kann ich feststellen, ob ich ein Lipödem habe?

    Einen ersten Anhaltspunkt bieten Selbsttests, bei denen Sie Ihre Beschwerden selbst bewerten und einordnen. Zu den typischen Anzeichen zählen u. a. Schmerzen in Beinen und/oder Armen, ein anhaltendes Druckgefühl und eine Volumenzunahme. Es ist auf jeden Fall ein Arztbesuch nötig, um die Lipödem-Diagnose zu bestätigen.

  • Was sind die Ursachen für ein Lipödem?

    Ein Lipödem ist eine genetisch bedingte Erkrankung. Das bedeutet, dass in unseren Genen veranlagt ist, ob wir im Laufe unseres Lebens ein Lipödem bekommen. Große hormonelle Umstellungen, z. B. die Pubertät, eine Schwangerschaft oder die Wechseljahre, bringen die Krankheit zum Vorschein und verursachen Krankheitsschübe.

  • Was kann man tun gegen ein Lipödem?

    Lipödeme kann man konservativ oder operativ behandeln. Zur konservativen Therapie zählen Lymphdrainagen, Kompressionsbehandlungen, spezielle Sportübungen und eine auf das Lipödem angepasste Ernährung​​​​​​​. Die Lipödem-OP ist die operative Alternative. Es muss in jedem Fall einzeln entschieden werden, welche Option die beste ist.

  • Was sind die Symptome bei einem Lipödem?

    Zu den wichtigsten Symptomen eines Lipödems​​​​​​​ zählen:

    • symmetrische Volumenzunahme
    • Schmerzen und Spannungsgefühle
    • Schweregefühl in den Beinen/Armen
    • Berührungsempfindlichkeit
    • Neigung zu blauen Flecken
    • Verhärtung des Unterhautfettgewebes mit Knotenbildung
  • Welcher Arzt ist zuständig für Lipödeme?

    Ärzte, die sich hervorragend mit Lipödemen auskennen​​​​​​​ sind: Lymphologen, Venenspezialisten, Gefäßspezialisten sowie auf Lipödeme spezialisierte Fachärzte für Plastische und Ästhetische Chirurgie. Diese Ärzte wissen, wie sich die Fettverteilungsstörung äußert und wie man sie behandelt.

  • Ist ein Lipödem heilbar?

    Nein, ein Lipödem ist leider nicht heilbar. Allerdings kann man es mit Lymphdrainagen, Kompressionsstrümpfen und einer angepassten Ernährung gut behandeln. Die effektivste Methode ist eine Liposuktion (Fettabsaugung), denn dabei werden die übermäßigen Fettzellen, die die Beschwerden auslösen, dauerhaft entfernt.

Bildquellen: Bild 1: © LIGHTFIELD STUDIOS - stock.adobe.com; Bild 2: © Марина Демешко - stock.adobe.com

Die Grafiken dürfen gerne verwendet und geteilt werden. Bitte nennen Sie als Quelle diesen Beitrag oder malakoff-klinik.de.

Weitere Informationen zum Thema Lipödem

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