Nasenmuschelverkleinerung

Gesund und ästhetisch...

Die Nase ist eines der bedeutendsten Organe des menschlichen Körpers. Sie ist für Atmung und Geruchswahrnehmung verantwortlich. Sind die Nasenmuscheln jedoch vergrößert, bekommen Betroffene nur mehr schwer Luft. Eine operative Verkleinerung der Nasenmuscheln kann für Abhilfe sorgen. Erfahren Sie hier alles über die Methoden der Nasenmuschelverkleinerung (Conchotomie).

Nasenmuscheln zu groß? Nasenmuschelhyperplasie behandeln

Um eine Nasenmuschelhyperplasie besser verstehen zu können, ist es zunächst wichtig, mehr über die Anatomie der Nasenmuscheln zu wissen. Die Nasenmuscheln sind als dünne, knöcherne Leisten zu verstehen, die von der seitlichen Nasenwand zur Nasenhaupthöhle verlaufen.

Insgesamt gibt es drei Nasenmuscheln. Die Oberfläche der Nasenhöhlenseitenwände werden durch die untere, mittlere und obere Nasenmuschel vergrößert. In der medizinischen Fachsprache werden diese als Concha nasalis inferior, -media und -superior bezeichnet.

Durch Krankheiten oder äußere Einflüsse kann es zu einer sogenannten Nasenmuschelhyperplasie kommen. Darunter versteht man zu große Nasenmuscheln. Mit einer Conchotomie (operative Nasenmuschelverkleinerung) wird diese funktionelle und manchmal auch ästhetische Einschränkung behandelt.

Ursachen einer Nasenmuschelhyperplasie

Die Größe der Nasenmuscheln unterliegt natürlichen Schwankungen. Wenn sie dauerhaft vergrößert, d.h. angeschwollen, sind, kann die Nasenatmung stark beeinträchtigt werden.

Mediziner sprechen im Falle einer konstanten Schwellung von einer Nasenmuschelvergrößerung (Nasenmuschelhyperplasie).

Es gibt viele Gründe, warum die Nasenmuscheln vergrößert sein können. Neben einer angeborenen Fehlbildung sind folgende zu nennen:

Nasenmuschelverkleinerung
  • Allergische Reaktionen: Durch eine Pollenallergie (z. B. Heuschnupfen) kann sich die Nasenmuschel entzünden und in weiterer Folge anschwellen.
  • Nasensprays: Bei einer sogenannten Rhinitis medicamentosa können Nasensprays mit einer grundsätzlich abschwellenden Wirkung Schwellungen hervorrufen. Patienten haben ständig das Bedürfnis, ihre Nase frei bekommen zu wollen – eine Abhängigkeit vom jeweiligen Nasenspray entsteht.
  • Hormonveränderungen: Während der Pubertät, der Schwangerschaft oder im Rahmen der Wechseljahre (Menopause) verändert sich der Hormonspiegel einer Frau. Eine Folge dieser Veränderung kann eine Vergrößerung der Nasenmuscheln sein.
  • Gewebewachstum: Das Nasenmuschelgewebe kann aufgrund einer Verletzung oder einer Fehlfunktion zu stark wachsen, wodurch die Nasenmuscheln übermäßig wachsen.
  • Viren und Bakterien: Die Nasengänge verschmälern sich zunehmend – das mühelose Aufnehmen und Freisetzen der Atemluft wird erschwert.

Symptome einer Nasenmuschelvergrößerung

Eine Nasenmuschelhyperplasie betrifft in den meisten Fällen die unteren Nasenmuscheln. Halten die dabei auftretenden Symptome über einen längeren Zeitraum an, müssen die Nasenmuscheln verkleinert werden.

Bekannte Symptome einer Nasenmuschelhyperplasie sind unter anderem Nasenbluten, Kopfschmerzen und ein eingeschränkter Geruchsinn. Das spürbarste Krankheitszeichen ist allerdings eine erschwerte Nasenatmung und die Folge eine vermehrte Mundatmung. Beide Symptome haben gesundheitliche Folgen:

Erschwerte Nasenatmung

Für eine einwandfreie, problemlose Atmung muss das Naseninnere dementsprechend ausgebildet sein. Ist die Nasenscheidewand gekrümmt oder sind die Nasenmuscheln angeschwollen, fällt den Betroffenen das Ein- und Ausatmen schwer.

Die unteren Nasenmuscheln befinden sich direkt oberhalb des Nasengangs, der mit den Atemwegen verbunden ist. Patienten können infolgedessen nicht mehr frei atmen. Sie haben den Eindruck, dass ihre Nase verstopft ist.

Vor allem bei sehr trockener Luft sowie in einer Liegeposition, zum Beispiel während des Schlafens, können Betroffene noch schlechter atmen. Beim Liegen werden nämlich die Nasenmuscheln wesentlich stärker durchblutet und schwellen deshalb an.

Folgen der Mundatmung

Weil die Nasenatmung beeinträchtigt ist, wird die Luft automatisch über den geöffneten Mund ein- und ausgeatmet. Die vermehrte Mundatmung führt unter Umständen dazu, dass Betroffene schnarchen. Schnarchen ist grundsätzlich ungefährlich, kann aber ein Symptom für eine ernsthafte Erkrankung sein. Außerdem ist das geräuschvolle Ausatmen durch den Mund für andere manchmal nervenraubend.

Das Ein- und Ausatmen durch den Mund führt manchmal zu einer erhöhten Infektanfälligkeit (z. B. Halsschmerzen und Mandelentzündungen). Zudem kann es zu einer Entzündung der Nasennebenhöhlen (Sinusitis) kommen.

Diagnose einer Nasenmuschelhyperplasie: zu große Nasenmuscheln behandeln

Um eine bestehende Nasenmuschelvergrößerung dementsprechend behandeln zu können, gibt es verschiedene Diagnosemöglichkeiten. Neben Röntgen, Ultraschall und einer Computertomographie wird häufig eine Nasenspiegelung oder eine Atemwegsmessung durchgeführt.

Nasenspiegelung

Das gängigste Verfahren ist die Nasenspiegelung (Rhinoskopie). Dabei handelt es sich um eine vollkommen schmerzfreie Untersuchung. Hier kann ein konkretes Bild über den aktuellen Zustand der Nasenmuscheln gemacht werden. Je nachdem welcher Teil der Nase untersucht werden soll, unterscheidet man zwischen den folgenden drei Methoden der Rhinoskopie.

  • Vordere Rhinoskopie: Ein abgerundetes Instrument (Nasenspekulum) wird jeweils in das rechte und linke Nasenloch eingeführt. Die Nase wird auf Fremdkörper und Nasenschleimhautanschwellungen überprüft.
  • Mittlere Rhinoskopie: Mit einem röhrenartigen Stift (Nasenendoskop) wird die Nasenhaupthöhle genauestens untersucht. Am vorderen Ende des Nasenendoskops befinden sich eine Kamera und eine künstliche Lichtquelle, die die Untersuchung erleichtern.
  • Hintere Rhinoskopie: Will man noch tiefer in die Nase eindringen, steht ein abgewinkelter Spiegel zur Verfügung. Dieser wird über den Mund eingeführt und vorsichtig in den Nasenrachenraum geschoben. Die Zunge wird währenddessen mit einer Spatel nach unten gedrückt.

Atemwegsmessung

Mittels einer Atemwegsmessung (Rhinomanometrie) kann die Funktion der Nasenatmung überprüft und eine eventuelle Beeinträchtigung festgestellt werden. Bei dieser Methode wird der Luftstrom, der von den Nasenklappen bis zu den hinteren Nasenöffnungen fließt, gemessen. Es wird darauf geachtet, ob gleich viel oder unterschiedlich viel Luft beim Ein- und Ausatmen durch die beiden Nasenöffnungen fließt.

Conchotomie: Nase verändern mit einer OP der Nasenmuscheln

OP der Nase

 

Eine verbesserte Nasenatmung kann nicht immer durch die Behandlung mit speziellen Nasensprays und -salben (konservatives Verfahren) erzielt werden. Deshalb stehen verschiedenste operative Verfahren zur Reduktion des Muschelgewebes zur Auswahl.

Die Conchotomie (Nasenmuschelverkleinerung) ist ein Überbegriff für eine Reihe von operativer Techniken zur Korrektur der Nasenmuscheln.

Der Vorteil eines solchen operativen Eingriffs liegt darin, dass sowohl die Nasenform als auch die Riechfunktion vollkommen erhalten bleiben.

Methoden der Nasenmuschelverkleinerung

Eine operative Verkleinerung der Nasenmuscheln kann mittels Elektrokaustik (Hitze), Laser oder konventionell (durch eine Abtragung der Schleimhaut) durchgeführt werden. Folgende Operationsverfahren stehen dafür zur Auswahl:

  • Elektrokaustik: Mittels Wärme und Strom (Elektrokaustik) wird die Schleimhaut der Nasenmuscheln reduziert. Es handelt sich in diesem Fall um eine sehr schonende Methode der Muschelgewebsreduktion.
  • Nasenmuschelverkleinerung mit Laser: Wie bei der Elektrokaustik wird auch bei der sogenannten Laserlichtkoagulation die Nasenmuschelschleimhaut vermindert. Allerdings erfolgt diese Behandlung mittels Laser anstelle von Elektrokaustik.
  • Lateroposition der unteren Nasenmuschel: Bei diesem Operationsverfahren wird der knöcherne Ansatz der unteren Nasenmuschel losgelöst und seitwärts positioniert. Dadurch entsteht mehr Platz in der Nasenhaupthöhle.
  • Muschelkappung: Überschüssige Nasenmuschelschleimhaut sowie Knochenstücke werden chirurgisch entfernt.
  • Nasenmuschelverkleinerung mit Radiofrequenz: Die vergrößerten Nasenmuscheln werden mittels Radiofrequenzenergie auf ihre normale Größe verkleinert. Das zu groß geratene Nasenmuschelgewebe wird dabei gezielt verödet. Es handelt sich hier um eine äußerst schonende und wenig schmerzintensive Behandlungsmethode.
  • Submuköse Turbinektomie: Die Nasenmuschel wird im vorderen Teil mit einem kleinen Schnitt leicht geöffnet. Durch die Entfernung eines kleinen Teils des Turbinknochens wird das Gesamtvolumen der Muscheln reduziert. Bei der submukösen Turbinektomie handelt es sich um die schonendste aller Operationsverfahren.

Ablauf einer Conchotomie

Abhängig von den anatomischen Gegebenheiten und dem Operationsumfang wird eine Conchotomie ambulant oder stationär durchgeführt. In den meisten Fällen erfolgt eine operative Nasenmuschelverkleinerung ambulant. Bei größeren operativen Eingriffen (z. B. in Kombination mit einer Nasenscheidewandbegradigung) ist ein stationärer Aufenthalt erforderlich.

Vor der Operation sollten Sie keine Medikamente einnehmen, die die Blutgerinnung fördern (z. B. Aspirin® oder Marcumar®). Beachten Sie, dass sie wenige Stunden vor dem Eingriff nichts essen, trinken und idealerweise nicht rauchen sollten.

Die Dauer einer operativen Nasenmuschelverkleinerung ist immer abhängig von der gewählten Betäubungsmethode sowie dem gewählten Operationsverfahren. Wird der Eingriff mit lokaler Betäubung (Lokalanästhesie) durchgeführt, dauert er im Regelfall nur ca. 10 Minuten. Eine Vollnarkose ist hingegen weitaus zeitintensiver.

Risiken und Nebenwirkungen bei einer Nasenmuschelverkleinerung

Eine operative Nasenmuschelverkleinerung verhilft Ihnen zu einer befreiten Nasenatmung. Es handelt sich generell um einen risikoarmen Eingriff. Wie bei jeder Operation können mögliche Komplikationen nicht vollends ausgeschlossen werden.

Wir an der Fort Malakoff Klinik informieren Sie vor dem operativen Eingriff ausführlich über eventuelle Risiken und Nebenwirkungen einer operativen Nasenmuschelverkleinerung.

Zu den möglichen Komplikationen eines solchen Eingriffs zählen die folgenden:

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  • Blutergüsse: Organe und die umliegende Gewebsstruktur können bei der Operation verletzt werden. Reißen Blutgefäße, fließt das ausgetretene Blut in das umliegende Gewebe: ein Bluterguss (Hämatom) entsteht und wird anhand eines blauen Flecks sichtbar.
  • Kein Geruchsinn: Nach der Nasenmuschelverkleinerung kann es zu einem vorübergehenden Ausfall des Riechvermögens kommen.
  • Nachblutungen: Die gesamte Nase inklusive der Nasenmuscheln ist sehr gut durchblutet. Deshalb können Nachblutungen nach dem operativen Eingriff auftreten. Allerdings hören diese im Normalfall schnell wieder auf. Bei starken Nachblutungen ist eine Tamponade zur Blutstillung erforderlich.
  • Narbenbildungen: Zwischen der Nasenscheidewand und der Nasenmuschel können sich Narben bilden.
  • Stinknase (Ozaena): Äußerst selten kann es nach einer Conchotomie zur Ausbildung einer sogenannten Stinknase kommen. Die Nasenschleimhaut trocknet aus und es entstehen Krusten im Naseninneren. Diese werden in weiterer Folge von Bakterien besetzt. Eine Abheilung passiert jedoch rasch, weil die Nasenmuschelschleimhaut sehr regenerationsfähig ist. Ein Symptom von Ozaena ist unangenehmer Geruch.
  • Vermehrte Nasensekretproduktion: Nach der OP kann entweder für einen bestimmten Zeitraum oder dauerhaft mehr Nasensekret produziert werden.

 Nase verstopft nach Nasenmuschelverkleinerung?

Wurde zu viel Gewebe entfernt, kann es vorkommen, dass die Nase selbst nach der Nasenmuschelverkleinerung verstopft ist. Man spricht in diesem Fall vom sogenannten „Empty Nose Syndrome“ (ENS). Zu den weiteren Symptomen zählen ein beeinträchtigtes Riechvermögen und eine ausgetrocknete sowie verkrustete Nasenschleimhaut.

Liegt ein „Empty Nose Syndrome“ (ENS) vor, kann man mit einer intensiven Nasenpflege entgegenwirken. Ist diese nicht erfolgreich, kann ein weiterer chirurgischer Eingriff notwendig sein. Zu einer geeignete Nasenpflege zählen Spülungen, Inhalationen, Nasensalben und Nasenöl. Weiters sollten Patienten viel trinken (2-3 Liter täglich), um die Nasenschleimhaut vor einem weiteren Austrocknen zu schützen.

Nasenmuschelverkleinerung ohne OP

Neben einer Nasenmuschelverkleinerung-OP stehen auch nicht-operative Methoden zur Auswahl. Vor allem eignen sich diese für Patienten, die eine Narkose und operative Behandlung fürchten.

verkleinerte Nasenmuscheln

Laserconchotomie - Nasenmuscheln lasern

Nasenmuscheln können mit einem Diodenlaser verkleinert werden. Dabei wird die Nasenschleimhautoberfläche nach und nach geschrumpft. Der Vorteil gegenüber der operativen Conchotomie liegt darin, dass die Behandlung mit Laser nahezu ohne Blutungen erfolgt.

Eine Laserconchotomie wird ambulant und mit einer lokalen Betäubung durchgeführt. Dazu wird ein mit einer speziellen Lösung getränkten Wattepad in die Nase gegeben. Zusätzlich werden die Nasenmuscheln mit einer Injektion betäubt.

Die Behandlung mit Laser ist eine sehr erfolgreiche Methode, um die Nasenmuscheln zu verkleinern. Noch dazu ist dieser Eingriff risikoarm und die Heilung dauert wesentlich kürzer als bei einer operativen Conchotomie. Bereits nach wenigen Tagen können Sie wieder sportlichen Aktivitäten nachgehen.

Nasenmuscheln verkleinern mit Radiofrequenz

Zu große Nasenmuscheln können auch mit hochfrequentem Strom behandelt werden. Bei der Radiofrequenz-Methode wird der innere Bereich der Nasenmuscheln über eine Sonde leicht erhitzt. Diese Temperaturerhöhung führt zu einer Gewebereduktion.

Bei einer Behandlung mit Strom bleibt die Gesamtoberfläche der Nasenmuschel erhalten – nur im Naseninneren kommt es zu einer Volumenreduktion. Wie der Eingriff mit Laser wird auch die Radiofrequenz-Methode ambulant und mit lokaler Betäubung durchgeführt.

Wie lange dauert die Heilung nach einer Nasenmuschelverkleinerung?

Beachten Sie, dass Sie nach der Nasenmuschelverkleinerung-OP für ca. 1-2 Tage arbeitsunfähig sind – so lange sollten Sie sich auf jeden Fall krankschreiben lassen. Sport sollten Sie erst wieder nach 1-2 Wochen treiben. Um das anschließende Heilungsverfahren nach einer Nasenmuschel-OP bestmöglich zu unterstützen, sollten Sie als Patient die folgenden Verhaltensregeln berücksichtigen.

 

  • Keine blutverdünnenden Wirkstoffe: Sollten Sie Schmerzmittel nach der Operation benötigen, nehmen Sie diese unter Absprache mit einem Arzt ein. Verzichten Sie in jedem Fall auf Medikamente, die blutverdünnende Wirkstoffe (z. B. Acetylsalicylsäure) enthalten. Gerne empfehlen wir Ihnen geeignete Schmerzmittel.
  • Körperliche Schonung: In den ersten Wochen nach der Operation sollten Sie alle möglichen Arten von körperlicher Anstrengung vermeiden. Dazu zählen sportliche Aktivitäten sowie das Tragen von schweren Lasten. Jegliches körperliches Abmühen kann schlimmstenfalls Blutungen im Naseninneren hervorrufen.
  • Kühlung statt Hitze: Um mögliche auftretende Nachblutungen zu stillen, sollten Sie ihren Nacken kühlen. Vermeiden Sie Hitze jeglicher Art (z. B. heiße Duschen, Bäder und Saunabesuche).
  • Nasenspray nach einer Nasenmuschelverkleinerung: Befeuchten Sie Ihre Nase mit einem speziellen Nasenspray, den Sie auch mehrmals täglich verwenden können. Wichtig ist nur, dass Sie keine Nasensprays mit abschwellender Wirkung gebrauchen. Da Nasensprays nur wenige Tage genutzt werden dürfen, sollten sie vor einer Verwendung unbedingt mit Ihrem Arzt / Ihrer Ärztin Rücksprache halten.
  • Niesen: Versuchen Sie mit offenem Mund zu niesen. Dadurch wird der Druck, der normalerweise beim Niesen auf der Nase lastet, vermindert.
  • Auf Nikotin verzichten: Raucher sollten während der Heilungsphase auf Zigaretten verzichten.
  • Schnäuzen vermeiden: Wenn Sie sich schnäuzen müssen, sollten Sie diesem Bedürfnis nicht nachgeben. Der Nasendruck, der durch das Schnäuzen entsteht, kann Nachblutungen hervorrufen. Daher ist es besser, das austretende Nasensekret vorsichtig abzutupfen.

Erfahrungen mit Nasenmuschelverkleinerung: Vorher und nachher

Wir an der Fort Malakoff Klinik sind Experten auf dem Gebiet der Nasenmuschelverkleinerung. Unsere langjährigen Erfahrungen haben schon oft dazu geführt, dass sich Patienten in unsere Hände gegeben und uns ihr Vertrauen geschenkt haben.

Wir verstehen, dass Bildmaterial von bereits erfolgreich durchgeführten Eingriffen für Patienten interessant sind. Laut §11 des Heilsmittelwerbegesetzes ist es uns allerdings nicht erlaubt, Bilder auf unserer Homepage zu veröffentlichen. Gerne sind wir dazu bereit, Ihnen in einem persönlichen Beratungsgespräch Vorher-Nachher-Bilder zu zeigen.

Kosten einer Nasenmuschelverkleinerung

Weil es sich bei einer Nasenmuschelverkleinerung um einen medizinisch notwendigen Eingriff handelt, werden die dabei anfallenden Kosten normalerweise von der gesetzlichen oder privaten Krankenkasse getragen.

Eine genaue Kostenaufstellung kann nicht pauschal bekannt gegeben werden. Die Kosten einer operativen Nasenmuschelverkleinerung richten sich immer nach den individuellen anatomischen Gegebenheiten des Patienten und den davon abhängigen Umfang des Eingriffs. Bei einem ersten Beratungsgespräch und nach einer ausführlichen Untersuchung können wir Ihnen die anfallenden Kosten mitteilen.

Warum wir?

  • Gesellschaftsfähig nach einer Woche durch Laserchirurgie 
  • Finanzierung möglich
  • Langjährige Erfahrung, hunderte zufriedene Patienten

Sonderfall: Nasenmuschelverkleinerung bei Kindern

Zu den am häufigsten auftretenden Erkrankungen bei Kindern zählen sämtliche Entzündungen im Hals-Nasen-Ohren Bereich. Eine Vergrößerung der unteren Nasenmuscheln ist meistens die Ursache dafür, warum Kinder schwer Luft bekommen und anfällig für Erkältungen sind. Unterschiedliche Symptome, wie beispielsweise eine beeinträchtigte Schlafqualität, können die kindliche Entwicklung enorm beeinträchtigen.

Sind alternative Behandlungsmethoden nicht erfolgreich, bietet sich ein operativer Eingriff an, um den auftretenden Symptomen entgegen zu wirken. Das Alter des Kindes bestimmt einerseits, welche Operationstechnik zum Einsatz kommt. Andererseits ist davon auch abhängig, ob der Eingriff stationär oder ambulant durchgeführt wird.

Ist das Kind unter acht Jahren alt, wird die operative Nasenmuschelverkleinerung stationär; bei älteren Kindern ambulant mit einer kurzen Vollnarkose ausgeführt. Die Dauer des Eingriffs mit Laser oder Radiofrequenztherapie beschränkt sich auf 5 bis 10 Minuten.

Nach dem Eingriff ist eine intensive Pflege mit einer entsprechenden Nasensalbe notwendig. Bei Kindern wächst die Nasenschleimhaut sehr schnell wieder nach. Die Regenerationszeit ist daher wesentlich kürzer als bei Erwachsenen.

Funktionen der Nase

Abschließend möchten wir Ihnen noch allgemein Informationen zu den Funktionen der Nase bereitstellen. Die menschliche Nase erfüllt viele bedeutende, lebenserhaltende Funktionen – das Organ ermöglicht das Atmen, Riechen und Sprechen.

Atem- und Reinigungsfunktion

Das Atmen bildet eine wesentliche Grundvoraussetzung zum Leben. Im Durchschnitt sind das 14 Atemzüge pro Minute. Dabei wird die Atemluft von der Nase gereinigt, befeuchtet und erwärmt.

Die Nasenhaare direkt am Naseneingang reinigen die Einatemluft von Fremdkörpern, Staub und Krankheitserregern. Diese Flimmerhärchen (Zilien) fangen größere Partikel, wie beispielsweise Staub und Sand, gezielt auf. Durch das Niesen werden diese Fremdkörper wieder aus der Nase hinausgeschleudert.

Neben den Nasenhaaren spielt auch die Nasenschleimhaut eine entscheidende Rolle bei der Atemluftreinigung. Gelangen feine Partikel durch die Nasenhaare, werden sie von der Nasenschleimhaut aufgehalten und mit einem dünnflüssigen Sekret umhüllt. Diese Partikel werden entweder wieder ausgehustet oder nach dem Schlucken von der Magensäure zersetzt.

Die Atemluft wird zusätzlich ungefähr auf Körpertemperatur erwärmt und befeuchtet. Selbst bei eisig kalten Lufttemperaturen wird die eingeatmete Luft auf über 30 Grad erwärmt. Würde die Einatemluft nicht befeuchtet werden, wäre die Nasenschleimhaut konstant ausgetrocknet. Krankheitserreger hätten ein leichtes Spiel.

Riechfunktion

Mit der Nase kann ein großes Spektrum an Gerüchen wahrgenommen werden. Für ein erfolgreiches Riechen müssen ganz bestimmte Schritte bis zu Verarbeitung im Gehirn durchlaufen werden.

Nachdem die jeweiligen Duftstoffe in die Nase gelangt sind, werden die Duftsignale von den Riechzellen übersetzt und weitergeleitet. Sie erkennen die Duftstoffe und leiten sie in Form eines elektrischen Signals an das Gehirn weiter.

Im Gehirn werden die Signale verarbeitet und dementsprechend eingeordnet. So lösen bestimmte Gerüche positive Gefühlsregungen aus, während andere zu negativen Emotionen führen. Die Einordnung der Duftstoffe im Gehirn ist direkt an das Erinnerungsvermögen gekoppelt. So lächelt z. B. der Empfänger einer Tulpe, weil die Blume ihn an ein besonderes Geburtstagsfest erinnert.

Sprechfunktion

Das Naseninnere fungiert als Resonanzraum für die Stimme. Bei der Stimm- und Klangbildung ist die Nase von wesentlicher Bedeutung. Das wird einem spätestens bei einer Erkältung bewusst: Ist die Nase verstopft, beginnt man zu näseln.

Einige Laute, die man beim Sprechen einer bestimmten Sprache benötigt, entstehen in der Nase. Dazu zählen im Deutschen die Konsonanten „n“ und „m“. Auch sämtliche Nasallaute, die beispielsweise überwiegend in der französischen Sprache auftauchen, finden ihren Ursprung im menschlichen Atem- und Riechorgan.

Ist Ihre Lebensqualität durch vergrößerte Nasenmuscheln erheblich beeinträchtigt? Unser Team an der Fort Malakoff Klinik berät Sie gerne über eine operative Nasenmuschelverkleinerung. Sie erreichen uns wochentags von 9.00 Uhr bis 17.00 Uhr. Rufen Sie uns an, schreiben Sie uns eine E-Mail oder vereinbaren Sie einen Rückruftermin. Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme!

Bilder: 

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