Die Bauchstraffung

Nach Schwangerschaft oder stärkerer Gewichtsabnahme: Durch eine Bauchstraffung sind eine schöne Silhouette und eine neues Lebensgefühl in erreichbarer Nähe.

Als Folge einer Schwangerschaft oder nach starker Gewichtsabnahme kann es zu einer Erschlaffung des Haut- und Weichteilmantels in der Bauchregion und einem Absinken des darunter liegenden Fettgewebes mit einer Vorwölbung der Bauchwand kommen. Dies stellt für die Betroffenen meist eine ästhetisch sehr einschränkende Veränderung der Körperkontur dar, vor allem im Sommer.

Abdominoplastik - auch große Bauchdeckenplastik genannt

Bei der Bauchstraffung ist ein innerhalb des Bikinislips verlaufender Hautschnitt erforderlich. Über diesen Weg wird der Haut-Weichteilmantel von der Muskelschicht abgelöst und nach sorgfältiger OP-Planung entsprechend entfernt. Die oft erschlaffte Bauchmuskulatur kann nun zusätzlich durch Straffungsnähte rekonstruiert werden, was postoperativ zu einer deutlichen Konturverbesserung führt. Die Hautränder werden mittels einer Intrakutannaht zueinander geführt. Bei dieser Technik muss der Bauchnabel „ausgeschnitten“ und versetzt werden, was später aufgrund einer besonderen Schnitttechnik fast nicht mehr zu sehen ist. Dabei können bestehende, unschöne Operationsnarben (z. B. Blinddarm-/Kaiserschnittnarben) und Schwangerschaftsstreifen entfernt werden. Gleichzeitig kann eine Fettabsaugung durchgeführt werden, um den Fettbereich im Bauch- und Hüftbereich zu modellieren. Zur Taillenbetonung können zusätzlich Fettdepots abgesaugt werden. In der OP werden bei der Bauchstraffung sog. Drainagen eingelegt, welche für einen gewissen Zeitraum das Wundsekret abfließen lassen.

Verhaltensweise nach einer Bauchstraffung

Der 3-stündige Eingriff wird kurzstationär durchgeführt (2 Tage in unserer Privatklinik). Ein Fadenzug ist nicht erforderlich, da die Narbe ästhetisch schonend geklebt wird. Als Ausfallszeit für Ihren Job müssen 2-3 Wochen eingeplant werden. Leichter Sport ist schon nach 4 Wochen möglich, alle Belastungen können nach 8 Wochen durchgeführt werden. Für die ersten 8 Wochen nach der Operation wird dem Patienten ein spezielles leichtes Mieder angepasst. Das erste Ergebnis ist direkt sichtbar, das endgültige Ergebnis, so dass keine Schwellung der Bauchhaut mehr besteht, ist nach 6 Monaten zu erwarten.

Unterbauchstraffung

Bei der sogenannten unteren Bauchdeckenplastik oder Mini-Abdominoplastik handelt es sich um eine Variante der Bauchdeckenstraffung. Hierbei ist der abgelöste Haut-Weichteilmantel wesentlich kleiner und überschreitet die Nabelgrenze nach oben nicht. Zudem wird der Nabel selbst auch nicht versetzt. Der Eingriff begrenzt sich auf die Straffung des unteren Teils der Bauchmuskulatur. Er ist wesentlich weniger eingreifend als die große Bauchdeckenstraffung, allerdings auch nicht für alle Patienten geeignet. Der Eingriff lässt sich in der Regel in Lokalanästhesie im Dämmerschlaf durchführen. Er kann ambulant realisiert werden und dauert ca. 1–2 Stunden.  Auch hier muss postoperativ ein leichtes Mieder angepasst werden, welches 8 Wochen getragen wird. Die Erholungsphase nimmt etwa 2 Wochen in Anspruch. Auch bei dieser OP ist kein Fadenzug erforderlich. Das endgültige Ergebnis sieht man nach 3–6 Monaten.

Unsere Spezialisten

Facharzt in der Fort Malakoff Klinik

Dr. Martin Kürten
Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie

Spezialistin in der Schönheitsklinik Fort Malakoff

Dr. Wiltrud Meyer
Fachärztin für Plastische und Ästhetische Chirurgie