Jüngere Optik, straffere Konturen – ohne maskenhafte Gesichtszüge

Schonende Gesichtsstraffung für einen natürlichen, lebendigen Ausdruck

Das Gesicht ist unsere Visitenkarte. Rund 70% der zwischenmenschlichen Kommunikation läuft über unsere Mimik und Gestik – also über unser Gesicht – ab. Unwillkürlich machen wir uns dabei ein Bild von unserem Gegenüber, auch was seine Persönlichkeit und seinen Charakter betrifft. Es ist daher ein verständlicher Wunsch, die Gesichtspartien den natürlichen Alterungsprozessen und der Einwirkung der Schwerkraft zu entziehen.

Bereits Anfang des 20. Jahrhunderts wurde von dem deutschen Pionier auf dem Gebiet der plastischen Operation, Dr. Lexter, eine gesichtsstraffende Operation durchgeführt. Bis in die 70er Jahre wurde lediglich die Haut abgelöst und gestrafft, was zu eher unnatürlichen und nicht lange haltbaren Ergebnissen führte. Danach eroberte die sog. SMAS-Technik das Gebiet der Faceliftchirurgie. Hierbei wird die dünne Bindegewebsmuskelschicht dicht unter der Haut sorgfältig präpariert und mit Spezialnähten gestrafft.

In den vergangenen Jahren haben sich einige Methoden entwickelt, die sich unter dem allgemeinen Begriff „Facelift“ zusammenfassen lassen. Es sind unterschiedlichste Methoden, die zu einer Straffung der Wangen- und Halsregion führen. In der Fort Malakoff Klinik wird eine breite Palette anerkannter und erwiesenermaßen erfolgreicher Verfahren eingesetzt und bei Bedarf kombiniert.

Das Ziel: Der Schwerkraft entgegnen

Aufgrund verschiedener Einflüsse geht die Produktion von elastischen und kollagenen Fasern in unserer Haut im Lauf des Lebens zurück, so dass die Absinkungstendenz durch die Schwerkraft zunimmt. Sowohl Haut als auch Unterhautgewebe des Gesichtes und des Halses erschlaffen, man nennt diesen Prozess auch „Sagging of the face“. Mitunter sinken auch Teile des Unterhautfettgewebes ab, was sich in den sog. Hängebäckchen zeigt. Erschlaffte Kinn-/Halspartien, überaus starke Nasolabialfalten und ein insgesamt erschöpfter Gesichtsausdruck stellen oft die OP-Indikation für ein Facelift dar.

Eine gesichtsstraffende Operation muss sorgfältig erwogen und geplant werden und sollte auf keinen Fall zu früh durchgeführt werden. In der Fort Malakoff Klinik beraten wir Sie eingehend und sorgsam darüber, ob eine konservative Therapie, wie z. B. eine Faltenunterspritzung bei jüngeren Patienten, eine bessere Methode darstellen kann, wieder frischer und jugendlicher auszusehen. Obwohl der Eingriff bei fachgerechter Durchführung wiederholt werden kann, sollten immer Alternativen zur Auffrischung des Gesichtes, wie z. B. das neuartige Verfahren von Thermage, in die Beratung mit einbezogen werden.

Ziele und OP-Verfahren

Die wichtigsten Ziele einer gesichtsstraffenden Operation sind zum einen unauffällige Narben, zum anderen ein natürliches, nicht gestrafftes Aussehen! Die Patienten sollen nach einem Facelift erholt, frisch und natürlich aussehen. In der Fort Malakoff Klinik werden verschiedene Methoden angewandt, die im Einzelfall erwogen werden müssen:

  • SMAS-Facelift: Das klassische Faceliftverfahren mit doppelschichtiger Technik: Straffung der Bindegewebsmuskelschicht (sog. SMAS) mit Entfernung der darüber liegenden überschüssigen Haut, die nach dem Eingriff keine unnatürliche Straffung zeigt. Haltbarkeit: 6–10 Jahre. Eingriff in Lokalanästhesie und Dämmerschlafverfahren.
  • Midfacelift: Die mittlere Gesichtspartie (obere Wangenregion) wird über einen Schnitt am Unterlidrand mobilisiert und gestrafft. Indikation: starke, überhängende Nasolabialfalten. Eingriff in Lokalanästhesie und Dämmerschlafverfahren.
  • Minilift oder S-Lift: Kleine Straffung der Wangenhaut und der SMAS-Schicht über einen kurzen Schnittverlauf vor dem Ohr. Haltbarkeit: bis zu 4 Jahre. Eingriff in Lokalanästhesie und Dämmerschlafverfahren.
  • Halslift: Die erschlaffte Haut und die darunter liegende Muskulatur des Halses wird nach oben und zur Seite gestrafft. Hierbei entstehen Narben hinter dem Ohr, meistens in Kombination mit einem Schnitt vor dem Ohr, um Verziehungen vorzubeugen. Ggf. zusätzliches Schnittverfahren am Kinn, um dort die Muskelstraffung zu optimieren. Meistens wird das Halslifting mit dem klassischen unteren Facelift kombiniert. Eingriff in Lokalanästhesie und Dämmerschlafverfahren.
  • Stirn- und Schläfenlift: Hierbei wird über einen Schnitt entlang des Haaransatzes die komplette Stirn- und seitliche Schläfenpartie gestrafft, dabei können die Augenbrauen angehoben werden. Haltbarkeit: 5–8 Jahre. Eingriff in Lokalanästhesie und Dämmerschlafverfahren möglich, empfohlen allerdings in Vollnarkose.
  • Full Facelift: Komplette Straffung von Mittelgesichtsstrukturen, Hals und Stirn-Schläfenbereich. Aufwändiges Verfahren, nur in Vollnarkose möglich.

Man unterscheidet zudem das untere Facelift vom oberen Facelift. Beim unteren Facelift konzentriert sich der Eingriff auf die unteren und Mittelgesichtspartien, beim oberen Facelift wird vor allem auf die Straffung des Stirn-Schläfenbereiches mit Anhebung der Augenbrauen und ggf. Entfernung der Zornesfalten abgehoben.

Einen sehr großen Fortschritt stellt die Anwendung eines Schneidelasers bzw. des Radiowellenskalpells dar: Hierbei wird beim Schnittverfahren und bei der Präparation des Gewebes zeitgleich eine optimale Blutstillung gewährleistet. Für den Patienten bedeutet dies eine erhebliche Minderung des Risikos für eine Nachblutung.

Vorbereitung und Nachsorge in der Fort Malakoff Klinik

In unserer Klinik werden zunächst in einem ausführlichen Beratungsgespräch die geeignete OP-Methode, das individuelle Vorgehen und entsprechende Alternativen oder Zusatztherapien mit dem Patienten erwogen. Wie bei jedem Eingriff findet nach einem Erstgespräch und einer nachfolgenden Bedenkzeit immer ein zweites nachfolgendes Gespräch mit dem persönlichen Operateur statt. Dabei kann der Arzt den Charakter und die Ausstrahlung besser kennen lernen und eine individuelle OP-Methode entwickeln.

Aufgrund mittlerer Behandlungs- und Erholungszeit sollte in jedem Fall eine soziale Auszeit von 2 Wochen eingeplant werden (Ausnahme: Minilift, hierbei etwa 7–10 Tage).
Begleitende Kühlmaßnahmen und Lymphdrainagen sowie homöopathische Begleitmedikamente beschleunigen die Regenerationszeit enorm und werden in unserer Klinik organisiert. Die Fäden werden etwa 7–10 Tage postoperativ entfernt. Das vorläufige Ergebnis wird in 2–4 Wochen sichtbar, das endgültige Ergebnis nach 3–6 Monaten. Es gilt für jegliche Straffungseingriffe im Gesicht ein Nikotinverbot von mindestens 4–6 Wochen vor und 4–6 Wochen nach der Operation zur Gewährleistung einer guten Durchblutung.

Nach dem Eingriff empfehlen wir die gezielte Lymphdrainage durch einen ausgebildeten Therapeuten. Ziel dieser Behandlung ist der schnellere Abheilungs- und Abschwellungsprozess und eine dadurch kürzere Auszeit.

Unsere Spezialisten

Facharzt in der Fort Malakoff Klinik

Dr. Martin Kürten
Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie

Spezialistin in der Schönheitsklinik Fort Malakoff

Dr. Wiltrud Meyer
Fachärztin für Plastische und Ästhetische Chirurgie