Brustvergrößerung mit Eigenfett

Die Brustvergrößerung mit Eigenfett ist eine Alternative zur Brustvergrößerung mit Implantaten.

Bei einer Brustvergrößerung mit Eigenfett wird körpereigenes Fettgewebe an leicht zugänglichen Bereichen, z.B. Bauch oder Hüften wie bei einer Fettabsaugung abgesaugt. Anschließend werden durch spezielle feine Hohlnadeln (Kanülen) die Fettzellen wieder an einer anderen Körperstelle eingesetzt. Mit dieser Technik kann eine Brustvergrößerung mit Eigenfett erfolgen, zum Beispiel aus ästhetischen Gründen.

Eigenfett zur Brustvergrößerung: Ein sicheres Verfahren

Ob ästhetische Brustvergrößerung oder die Brustrekonstruktion nach einer Krebsoperation, die Brustvergrößerung mit Eigenfett ist ein sicheres Verfahren. Schon 1895 wurde von Prof. Czerny, München, von einer erfolgreichen Transplantation von Eigenfett zum Wiederaufbau der Brust berichtet. Allerdings wurden damals größere Fettgewebsstücke verpflanzt. Seit den 1980er Jahren wurde die Transplantation von abgesaugtem, also flüssigem Fettgewebe von Dr. Coleman, New York, systematisch entwickelt und als „Coleman- Methode“ seither weltweit eingesetzt. 2009 veröffentlichten YJ. Illouz und E. Delay in Frankreich ihre Erfahrungen aus 25 Jahren Eigenfett-Transplantation zum Brustaufbau. Inzwischen wird der Eigenfett-Transfer von vielen ärztlichen Fachgesellschaften weltweit als sichere und geeignete Methode empfohlen, um z.B. die Brust nach einer Krebsoperation wieder aufzubauen.


Fr. Dr. Meyer - Spezialistin für die Brustvergrößerung mit Eigenfett in der Fort Malakoff Klinik

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Warum Eigenfett bei einer Brustvergrößerung?

Sie sind mit Ihrer Brustgröße unzufrieden, wünschen aber keine Brustimplantate. Wenn Sie zudem noch einige Fettpölsterchen besitzen, dann sind Sie die richtige Patientin für eine Brustvergrößerung mit Eigenfett. 

Ihr Gewebe sollte insgesamt nicht zu fest sein, Fettdepots sollten in ausreichender Menge vorhanden sein. Bei einer Frau mit wenigen oder keinen Fettdepots ist eine Brustvergrößerung mit Eigenfett nicht möglich.

Bei festerem Gewebe ist ein wenig mehr Geduld erforderlich, da die Brust mit dem BRAVA-System vorgedehnt werden muss.

So funktioniert der Brustaufbau mit Eigenfett

Das menschliche Fettgewebe enthält neben Fettzellen auch eine große Anzahl von sogenannten Präadipozyten. Aus diesen Vorläufer- oder Stammzellen entwickeln sich ständig neue Fettzellen. Verpflanzt man dieses Zellgemisch bei einer Eigenfett-Transplantation in geeignetes Gewebe, so entwickeln sich neue Fettzellen und das Transplantat „wächst an“. Erfolgreich ist eine Eigenfett- Brustvergrößerung also nur dann, wenn kleinste Tropfen von flüssigem Fettgewebe in ein gut durchblutetes Körpergewebe fein verteilt werden. Je mehr Empfängergewebe vorhanden ist, desto mehr Volumen kann bei einem Eigenfett-Transfer aufgebaut werden.

In unserer Klinik setzen wir zur Brustvergrößerung mit Eigenfett die „BeAuLi“-Technik ein, um mit einer Wasserstrahl-unterstützten Fettabsaugung möglichst schonend viele vitale Fettzellen zu gewinnen, die dann mit speziellen Kanülen fein im Empfängergewebe zum Brustaufbau verteilt werden.

Um das Gewebe optimal vorzubereiten und zu dehnen, ist bei festem Gewebe das BRAVA-System erforderlich. Mit dieser Unterdruck-Therapie, die ca. 3 Wochen vor der Operation angewendet werden sollte, wird das vorhandene Haut- und Unterhautgewebe vorgedehnt und besser durchblutet. Damit kann die Menge des transplantierten Eigenfetts erhöht und das aufgebaute neue Brustvolumen vergrößert werden. In einigen Fällen sind zur Brustvergrößerung mit Eigenfett zwei Sitzungen erforderlich. Bei einer ästhetischen Brustvergrößerung kann mit einer Vorbehandlung durch das BRAVA- System das in einer Sitzung transplantierte Volumen und damit die erreichbare Cup-Größe erhöht werden.

Der OP Ablauf bei einer Brustvergrößerung mit Eigenfett

Am Operationstag werden die Bereiche für den Lipotransfer angezeichnet, also an der Brust wie auch an den Stellen, wo das Fettgewebe entnommen wird. Dies kann prinzipiell am ganzen Körper erfolgen. Die Operation kann in einer Vollnarkose oder in örtlicher Betäubung mit Dämmerschlaf erfolgen. Die Bereiche, aus denen Fettgewebe entfernt wird, werden mit einer sog. Tumeszenzlösung befüllt.

Diese bereitet das Gewebe auf die Fettabsaugung vor. Wir saugen bei einem Lipotransfer mit der Wasserstrahltechnik ab. Diese Art der Absaugung hat den Vorteil, dass sie für die Fettzellen besonders schonend ist. Je mehr lebende Fettzellen transplantiert werden, desto besser ist der Volumenaufbau in der Brust. Nachdem ausreichend Fettgewebe gewonnen wurde, kann dieses für die Brustvergrößerung verwendet werden. Das Fettgewebe wird über kleine Kanülen in die Brust transplantiert. Keine Schnitte garantieren eine narbenfreie Brustvergrößerung. Die Brust wird nach dem Eigenfett-Transfer fest und geschwollen sein, Schmerzen treten kaum auf. Im Anschluss wird die Brust mit einem Watteverband für 2 Tage geschützt, die abgesaugten Bereiche werden durch ein Kompressionsmieder stabilisiert.

Nach der Operation

Keine Implantate, keine Kapselfibrose. Durch eine Brustvergrößerung mit Eigenfett kann ein lebenslanges natürliches Ergebnis erreicht werden. Eventuell muss nach einer ersten Sitzung ein erneuter Lipotransfer erfolgen. Ob die gewünschte Fettmenge schon in der ersten Operation transplantiert werden kann, wird Ihnen Ihr Arzt beim Beratungsgespräch mitteilen.

Nach ca. 6 Monaten hat die Brust ihre endgültige Größe und Form erreicht. Bei stabilem Körpergewicht sollte sich Ihre Brust im Laufe des Lebens in der Größe kaum mehr verändern. Die Fettzellen sind angegangen und begleiten Sie Ihr Leben lang.

Warum wir?

  • Sicheres schonendes Verfahren
  • Hohe Patientenzufriedenheit
  • Spezialisierte Ärzte

Brustvergrößerung mit Eigenfett auf einen Blick

OP-Dauer: 2-3 Stunden
Narkose: Vollnarkose, Teilnarkose
Klinikaufenthalt: ambulant od. 1 Nacht
Nachbehandlung: Wickelung der Brust, Mieder
Arbeitsfähig: nach 5-7 Tagen
Sport: nach 4 Wochen