Botox® Rhein-Main in der Fort Malakoff Klinik in Mainz

Frau bei Injektion zur Faltenbehandlung
Dr. Nina Malik

Das Rhein-Main-Gebiet, auch Metropolregion Frankfurt / Rhein-Main genannt, zählt mit seinen Städten Frankfurt, Wiesbaden, Darmstadt und Mainz zu einer der elf Metropolenregionen in Europa. Das Leben ist schnell und stressig, im Job, privat und in der Freizeit. Die größte der Städte, Frankfurt, zieht mit seinem Nachtleben, seinem Flughafen und seinem Arbeitsplatzangebot täglich tausende von Menschen in die Stadt. 

In dieser vibrierenden und attraktiven Umgebung ist ein jugendliches und frisches Aussehen oft der beste Weg, um aufzufallen. Ob man in Wiesbaden am Rhein flaniert oder in Frankfurter Diskotheken abtanzt, das Gesicht wird immer präsentiert. Durch Stress, Sonne und den normalen Alterungsprozess kommt es zu kleinen und größeren Falten, die uns frühzeitig alt aussehen lassen.

Was ist Botulinumtoxin?

Fangen wir mit der wichtigsten Frage an und klären auf, was Botox®​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​ tatsächlich ist!
Es ist ein Gift und das verrät uns schon der Name. "Toxin" ist der lateinische Begriff für Gifte aller Art. Botox® wird aus dem Protein Botulinum gewonnen. Wird dieses in geringen Dosen injiziert, blockiert es Nervenimpulse und verhindert auf diese Weise die Kontraktion der Gesichtsmuskeln. Feine Linien, Fältchen und Falten entstehen aufgrund dieser Muskelkontraktionen. Unter dem Einfluss von Botox® entspannen sich die Gesichtszüge und die sichtbaren Zeichen der Hautalterung werden deutlich gemildert.

Die Vorzüge von Botox®

Der große Pluspunkt von Botox®-Behandlungen gegenüber anderen ästhetischen Eingriffen ist der, dass der Effekt sichtbar ist, egal ob man lächelt oder die Stirn runzelt, entspannt drein blickt oder irgendeinen anderen Gesichtsausdruck zeigt. Nach der Behandlung sind Falten verschwunden, ohne das eine unnatürliche Lähmung der Gesichtsmuskulatur erfolgt. Bei tief eingegrabenen Falten jeglicher Art, z.B. bei Krähenfüßen oder Zornesfalten, ist für ein optimales Ergebnis die Kombinationstherapie mit Hyaluronsäure erforderlich. Aufgrund dieser entspannenden Eigenschaften ist Botox® auch für andere Anwendungsgebiete sehr geeignet. Beispielsweise zurBehandlung von Schmerzzuständen, einschließlich Migräneattacken, bei starken Transpirationsproblemen unter den Achseln, an Händen oder Füßen und auch bei Stress bedingter Inkontinenz.

Weshalb wirkt Botox® so zuverlässig?

Wird Botox® innerhalb einer medizinischen Behandlung eingesetzt, werden kleine Mengen in die Gesichtsmuskeln eingespritzt. Innerhalb von Minuten wird die Ausschüttung eines für die Muskelkontraktion notwendigen Botenstoffs durch das Botox® gehemmt. Wenn Acetylcholin, so heißt der Botenstoff, nicht weitergeleitet wird, bleiben die Muskeln entspannt.
Die störenden Linien und Falten verschwinden.

Wie lange dauert es, bis Botox® seine Wirkung entfaltet?

Tatsächlich braucht es ein wenig Geduld, denn die Verwandlung geschieht nicht sofort.

Nach den kurzen und schmerzlosen Injektionen dauert es zwischen 48 und 72 Stunden, bis Botox® seine volle Wirkkraft entwickelt. Das Ergebnis hält dann für sechs bis acht Monate an, die Behandlung sollte dann wiederholt werden. Wie lange das Resultat sichtbar ist, hängt auch von der individuellen Ausgangssituation ab.
Daher können manchmal auch längere Intervalle angezeigt sein.

Kosmetische äshtetische Anwendungen

Bestimmt haben auch Sie schon Fotos von Promis gesehen, die einfach viel zu viele Faceliftings und andere schönheitschirurgische Eingriffe haben machen lassen. Dabei handelt es sich meist um verzweifelte Versuche, ein ewig jugendliches Aussehen zu erhalten.
Dank Botox® können Operationen vermieden werden. So sind die Ergebnisse im Bereich der Zornesfalte und der Stirn, der Falten um den Mund und am Kinn viel überzeugender als eine Operation, trotz der deutlich sanfteren Methode.
Nach der schmerzlosen ambulanten Botox®-Injektion sind bereits innerhalb von drei Tagen wirklich beeindruckende Ergebnisse zu sehen. Durch die kosmetischen Anwendungsmöglichkeiten von Botox® ist es möglich, dem Alterungsprozess ein Schnippchen zu schlagen, insbesondere wenn man mit der Behandlung beginnt, bevor sich Falten in das Gesicht eingegraben haben. Augenpartie und Stirnbereich erscheinen deutlich glatter, Stirnrunzeln und Zornesfalten straffen sich, als hätte es sie nie gegeben.
Die Fältchen rund um die Augen, die Sie um Jahre älter gemacht haben, existieren nur noch in ihrer Erinnerung. Mit minimalem Aufwand lässt sich die Zeit zurück drehen und Sie bekommen ihr jugendlich frisches Hautbild zurück.

Was kostet eine Behandlung?

Was kostet die Verjüngungsbehandlung mit verschiedenen Präparaten? Darauf gibt es keine einfache Antwort.
Die Höhe der Kosten wird von drei Faktoren beeinflusst: Ihrem Behandlungsort, der fachlichen Kompetenz des Behandlers und dem nötigen Zeitaufwand.

Hier in der Fort Malakoff Klinik in Mainz kostet eine Behandlung der Zornesfalten 260 EUR. Die kombinierte Behandlung von Stirnfalten, Zornesfalten und Augenfalten ist für 440-480 EUR zu bekommen.

Die Kosten für die Behandlung werden meist in Einheiten berechnet. In Mainz beträgt der übliche Satz ab 12 EUR pro Einheit. Im Vergleich zu Frankfurt, Wiesbaden oder Darmstadt ist das relativ günstig. Dort kostet eine Einheit bei einem professionellen Behandler oft mehr als 15 EUR pro Einheit. Für die Behandlung des Stirnbereichs (Zornesfalten und Stirnfalten), für den etwa 30 Einheiten veranschlagt werden, käme man hier bereits auf Kosten von 450 EUR. Nur ein paar Fahrstunden entfernt, in München oder Düsseldorf, kostet eine Einheit oft 20 EUR und mehr.

Wie lange hält die Wirkung von Botox® an?

Botox® hat keine permanente Wirkung. Der Körper baut den Wirkstoff innerhalb von sechs bis acht Monaten ab.
Für die wenigen Patienten, die mit der Wirkung nicht zufrieden waren, ist das eine gute Nachricht. Für alle, die nicht genug bekommen können von ihrem jugendlich frischen Aussehen heißt das, dass sie am besten gleich einen neuen Termin bei ihrem Behandler vereinbaren.
Der Ablauf der Behandlung ist derselbe, wie beim letzten Mal und das Resultat hält ebenso lange an.

Botox® – vorher-nachher

Weshalb bekommen wir überhaupt Falten? Das ist eine durchaus berechtigte Frage. Fältchen, Linien und Falten entstehen durch Sonnenschäden, Rauchen, Flüssigkeitsmangel und manche Medikamente. Mit den Jahren verliert die Haut an Elastizität, sie wird trockener und dünner. Durch diesen Alterungsprozess vermindert sich außerdem auch die Fähigkeit der Haut, sich selbst zu regenerieren und Hautschäden zu reparieren.
Falten können entweder als tiefe Furchen, oder als feine Linien erscheinen. Für tiefer liegende Falten sind meist Kollagenfiller das geeignete Mittel.

Für die feineren, weniger ausgeprägten Linien ist Botox® ideal. Nachdem Augenfältchen, Stirnfalten, oder ähnliche kosmetische Probleme behandelt wurden, sind die umliegenden Muskeln zeitweise gelähmt. Selbst wenn man mit aller Gewalt versuchen würde, die Stirn zu runzeln, wäre man nicht oder falls gewünscht nur teilweise dazu in der Lage. Das Medikament verbietet es den Nervenzellen, an die Muskeln den Befehl zur Kontraktion weiterzugeben. Und ohne die Muskelkontraktion lässt sich ein solcher Gesichtsausdruck nicht zustande bringen. Über einen Zeitraum von sechs bis acht Monaten flaut dieser Effekt nach und nach ab.

Mögliche Nebenwirkungen bei einer Faltentherapie

Sofern die Behandlung von einem erfahrenen Experten durchgeführt wird, sind die Risiken gering. Vor allem im Vergleich zu chirurgischen Eingriffen, wie einem Facelift.​​​​​​​​​​​​​​ Dennoch gibt es ein paar Risiken, über die man informiert sein sollte, bevor man sich zu einer Behandlung entschließt.
Als häufigste Nebenwirkung werden Schwellungen im Bereich der Einstichstellen beobachtet. Manchmal kommt es auch zu grippeähnlichen Symptomen oder zu Kopfschmerzen. Durch seltene Behandlungsfehler kann es passieren, dass das Präparat nicht korrekt injiziert wird. Die Folgen können von hängenden Augenlidern, über schiefliegende Augenbrauen reichen. Auch ein verzerrtes Lächeln, oder trockene bzw. tränende Augen kommen dabei vor.

In den letzten Jahren hat sich ein bedenklicher Trend entwickelt. Auf sogenannten Falten-Partys verabreichen selbst ernannte Fachkundige einer größeren Gruppe Injektionen. Diese Veranstaltungen finden meist in Privatwohnungen statt. Durch diese Umgebung erhöht sich das gesundheitliche Risiko enorm, denn die Gefahr einer Infektion ist groß.
Der Schnäppchenpreis und die lockere Atmosphäre animieren die Massen dazu, an solchen Events teilzunehmen, doch die Risiken wiegen die scheinbaren Vorteile nicht auf. Schließlich besteht noch eine sehr geringe Wahrscheinlichkeit dafür, dass das Gift sich innerhalb des Körpers verteilt und Vergiftungssymptome verursacht.
Sie sollten sich dringend an Ihren Arzt wenden, wenn Sie eine oder mehrere der folgenden Beeinträchtigungen feststellen:

  • ein allgemeines Schwächegefühl
  • Atembeschwerden
  • Sprech- oder Schluckbeschwerden
  • Beeinträchtigungen der Sehkraft
  • Blutdruckbeschwerden
  • Während einer Schwangerschaft, oder während des Stillens darf Botox® nicht angewendet werden, da Beeinträchtigungen des Ungeborenen oder des Säuglings nicht ausgeschlossen werden können.

Botulinumtoxin - Ein Wirkstoff, sieben verschiedene Präparate

Aktuell gibt es sieben verschiedene Botoxpräparate, die in Deutschland genehmigt wurden. Das bekannteste ist Botox® und Vistabel® vom Hersteller Actavis sowie Xeomin® und Bocouture von der Firma Merz. Aber auch Dysport von Ipsen Ltd, Azzalure® von Galderma und Neurobloc® von Eisai haben sich bewährt.
Obwohl alle diese sieben Produkte aus demselben Bakterientyp isoliert werden, handelt es sich um jeweils verschiedene Bakterienstämme. Daher haben sie unterschiedliche Molekularstrukturen und heften sich an verschiedenen Nervenschaltstellen an. Das bedeutet für den Patienten, dass zehn Einheiten Botox® möglicherweise anders wirken, als dieselbe Menge der Wirkstoffe Xeomin® oder Bocouture®. Jede dieser pharmazeutischen Zusammensetzungen hat möglicherweise unterschiedliche Effekte auf das Immunsystem und wirkt evtl. länger oder kürzer, je nach Patient.
Auch die Kosten der verschiedenen Präparate können variieren.

Nicht zuletzt aufgrund der spezifischen Unterschiede der Produkte ist es so wichtig, einen hoch qualifizierten und vertrauenswürdigen Facharzt aufzusuchen.

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