Interview zur Brustvergrößerung mit Dr. Martin Kürten

„Das eigene Ideal von Weiblichkeit verwirklichen“

Herr Dr. Kürten, warum lassen Frauen sich in Ihrer Klinik die Brüste vergrößern?
Dr. Kürten: Schön geformte Brüste sind der Inbegriff von Weiblichkeit. Daher verwundert es nicht, dass viele Frauen hinsichtlich ihres Dekolletés ausgesprochen kritisch und häufig verunsichert sind. Der Wunsch, sich die Brüste operativ vergrößern zu lassen, geht mit etlichen Befürchtungen einher; nicht zu Unrecht, bedenkt man die erschreckende Menge verpfuschter Schönheits-OPs. Mein Rat lautet: Gehen Sie bei der Wahl von Operateur und Klinik kein Risiko ein – nur ein entsprechend qualifizierter plastischer Chirurg kann sicherstellen, dass Sie sich nach der Brustvergrößerung über ein neues Körpergefühl freuen können.

Was sind die häufigsten Gründe für eine Brustvergrößerung?
Dr. Kürten: Ein Großteil der Patientinnen möchte sich nach Schwangerschaft und Stillzeit im eigenen Körper wieder weiblich und begehrenswert fühlen. Die Schönheitschirurgie stellt somit das frühere Aussehen der Brust wieder her. Ein weiteres, häufiges Motiv sind asymmetrische oder deutlich zu klein angelegte Brüste sowie angeborene Brustdeformitäten. Frauen, die sich bei einem normal angelegten Busen mehr Körbchengröße wünschen, sind dagegen seltener. Grundsätzlich ist es immer Sache des subjektiven Empfindens, ob eine Frau mit der Größe ihrer Brüste zufrieden ist. Ein ausführlicher Dialog zwischen Arzt und Patientin ist daher Voraussetzung für ein zufriedenstellendes Ergebnis!

Frauen in welchen Alters stellen sich bei Ihnen zur Brustvergrößerung vor?
Dr. Kürten: Frauen jeglichen Alters wünschen sich eine wohlgeformte Brust. Der Großteil der Patientinnen ist 20-45 Jahre alt.
Jüngere Patientinnen beklagen das fehlende Brustvolumen, selten die Brustform. Dies ist ab einem gewissen Alter anders. Durch Stillen oder Gewichtsabnahmen kommt es häufig zu hängenden Brüsten mit fehlendem Brustvolumen. Dieser Zustand belastet die Frauen, so dass Sie den Schritt zu einer Brustvergrößerung - dann meist mit Straffung - wagen.

Gibt es Fälle, in denen Sie von einer Brustvergrößerung abraten?
Dr. Kürten: Wenn im Beratungsgespräch deutlich wird, dass die Brustvergrößerung zur Lösung partnerschaftlicher Probleme dienen soll oder wenn eine sehr starke Vergrößerung der Oberweite gewünscht wird, mache ich der Patientin die Möglichkeiten und Grenzen des Eingriffs deutlich und rate ggf. auch ab. Ebenso kann ein erhöhtes familiäres Brustkrebsrisiko eine Kontraindikation darstellen.

Welche Brustimplantate verwenden Sie?
Dr. Kürten: Wir arbeiten ausschließlich mit hochwertigen Silikonimplantaten der Firmen Polytech, Allergan und Mentor. Schwerwiegende Komplikationen wie Implantatverschiebungen, Implantatrupturen oder Kapselfibrosen treten bei diesen Produkten äußerst selten auf.

Apropos Komplikationen, welche Risiken gibt es?
Dr. Kürten: Das kohäsive Füllmaterial der neuen Implantatgeneration macht die Silikonkissen zuverlässig auslaufsicher, formstabil und haltbar. Das Risiko einer Kapselbildung und -verhärtung wird durch hohe hygienische Standards und den Einsatz von MPS-Implantaten minimiert.
Wie bei allen OPs besteht ein geringes Risiko von Thrombosen, Wundinfekten und Nachblutungen, die aber, sofort behandelt, keine Auswirkungen auf das Operationsergebnis haben.

Besten Dank für das Gespräch Herr Dr. Kürten

Dr. Kürten beantwortet einige Fragen zur Brustvergrößerung

Dr. med. Martin Kürten ist Facharzt für ästhetische und plastische Chirurgie und Facharzt für Chirurgie mit langjähriger Operationserfahrung. Spezialisiert auf plastisch-ästhetische Brust- und Gesichtschirurgie leitet er die operative Abteilung in der Fort Malakoff Klinik, eine der führenden Schönheitskliniken im Raum Frankfurt.