FAQ's zur Oberlidkorrektur

Hier finden Sie von unseren Patienten häufig gestellte Fragen während der Beratung und Behandlung zur Oberlidkorrektur.

  • In welchen Fällen ist eine Oberlidkorrektur (Blepharoplastik) empfehlenswert
    • Wenn Sie unter den hängenden Lidern leiden!
    • Wenn Sie gerne Augen-Make-up tragen, aber durch die Schlupflider Probleme haben, sich zu schminken.
    • Wenn Sie sich über einen müden oder traurigen Gesichtsausdruck ärgern, der im Widerspruch zu Ihrem eigentlichen Befinden steht.
    • Wenn Ihre Augenpartie Sie älter aussehen lässt, als Sie tatsächlich sind oder sich fühlen.
  • Was kann eine Oberlidkorrektur leisten?

    Durch die Entfernung und Straffung des überschüssigen Gewebes wird der Blick frischer und offener. Die Augen wirken größer und der Gesichtsausdruck gewinnt an Ausstrahlung und Vitalität.
    Sobald die oberflächliche Wundheilung abgeschlossen ist, d. h. nach Abfallen der Krusten, können Sie sich endlich so schminken, wie es Ihrem Geschmack entspricht.

  • Wie lange hält der Effekt an?

    Sie können sicher sein, dass das Ergebnis der OP über viele Jahre relativ konstant bleibt. Im Rahmen des natürlichen Alterungsprozesses wird auch die gestraffte Haut der Oberlider nach und nach einen Teil ihrer Elastizität einbüßen.
    Wie stark dies der Fall ist, wird durch individuelle Faktoren wie Alter und Lebensstil beeinflusst. Falls gewünscht, kann der Eingriff dann wiederholt werden.

  • Hilft die OP auch gegen Falten im Augenwinkel und tiefstehende Augenbrauen?

    Nein, da sich der Abstand zwischen Augenbraue und Auge durch den Eingriff nicht ändert.
    Manchmal ist es daher sinnvoll, die Oberlidstraffung mit einem Augenbrauenlifting zu kombinieren. Abgesunkene Brauen können operativ oder mittels Fadenlifting angehoben werden.
    Gegen die seitlichen Lachfalten am Auge wird Botulinumtoxin („Botox“) gezielt in den seitlichen Bereich des Augenringmuskels (M. orbicularis oculi) gespritzt. Sehr effektiv ist auch die Unterfütterung der mimischen Falten mit Hyaluronsäure.

  • Gibt es Alternativen zu einer Operation?

    Sind die Schlupflider nur mäßig ausgeprägt, kann mit einer Thermage-Behandlung, die in einer einzelnen Sitzung und ohne Ausfallzeiten erfolgt, eine sanfte Straffung des Oberlids erreicht werden.
    Das Thermalifting in Form einer speziellen, patentierten Radiofrequenztherapie ist ein an der Fort Malakoff Klinik häufig durchgeführtes nicht-invasives Verfahren. Wir beraten Sie gerne, ob es in Ihrem Fall eine sinnvolle Alternative darstellt.

  • Übernimmt die Krankenkasse die Kosten?

    Grundsätzlich ist die Entfernung von Schlupflidern eine rein ästhetische Maßnahme, die aus eigener Tasche bezahlt werden muss.
    Wenn aber das Blickfeld eingeschränkt ist und dadurch z. B. das Autofahren erschwert wird, liegt eine medizinische Indikation zur Operation vor und Sie können bei der Krankenkasse einen Antrag auf Kostenübernahme stellen.

  • Mit welchen Kosten muss ich als Selbstzahler rechnen?

    Je nach individuellem Operationsaufwand und Klinik kostet die Oberlidkorrektur zwischen 1800 und 2500 Euro.
    Von Billigangeboten ist abzuraten – Ihre Gesundheit geht vor!
    Die meisten Kliniken bieten mittlerweile die Teilzahlung über spezielle Finanzierungsdienstleister an. Als Patient der Fort Malakoff Klinik können Sie das unbürokratische Finanzierungsmodell der Firma medkred nutzen.

  • Wie finde ich einen guten Chirurgen?

    Die Bezeichnung „Schönheitschirurg“ ist nicht geschützt.
    Achten Sie darauf, dass der Operateur ein ausgewiesener Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie mit Erfahrung im Bereich der Augenlidchirurgie ist.
    Adresslisten gibt es bei den Fachgesellschaften für plastisch-ästhetische Chirurgie (z. B. DGPRÄC, VDÄPC).

  • Was für Risiken gibt es?

    Im Beratungsgespräch geht Ihr Arzt ausführlich auf mögliche Vorerkrankungen, Allergien und andere Risikofaktoren, z. B. regelmäßige Medikamenteneinnahme, ein.
    Bei Vorliegen einer schweren Augenerkrankung wird der Chirurg von einer OP abraten.
    Bei fachgerechter Durchführung ist das Operationsrisiko äußerst gering. Verletzungen des Lidhebermuskels oder die Entfernung von zu viel Fettgewebe, wodurch das Auge eingesunken wirkt, sind Operationsfehler, die ein geübter Chirurg nahezu ausschließen kann.

  • Werde ich Schmerzen und Schwellungen haben?

    Als direkte Folge der Operation können Schmerzen sowie leichte Schwellungen und Hämatome auftreten. Um diese Begleiterscheinungen so gering wie möglich zu halten, bekommen Patienten an der Fort Malakoff Klinik vor und nach der OP abschwellende Medikamente.
    Zur Kühlung wird die moderne Hilo-Therapie eingesetzt. Mit Hilfe des Hilotherm-Geräts wird Wasser gradgenau und konstant auf 16 °C gekühlt - die Temperatur, die am effektivsten die Heilung unterstützt - und durch anatomisch geformte, leichte Manschetten geleitet.
    Anfangs verspüren Sie evtl. einen leichten Druckschmerz, gegen den Sie ein passendes Schmerzmittel erhalten.
    Fester Bestandteil der Nachsorge ist die regelmäßige Lymphdrainage, die Sie bei uns in der Klinik, aber auch extern durchführen lassen können.

  • Was kann ich selbst für einen optimalen Heilungsverlauf tun?

    Mindestens eine Woche vor und nach der OP sollten Sie möglichst auf Nikotin verzichten, da Rauchen die Wundheilung stört.
    Außerdem sollten keine acetylsalicylhaltigen Medikamente eingenommen werden (z. B. Aspirin), weil sie die Blutungsneigung verstärken.
    Nach der OP gönnen Sie sich ausreichend Ruhe und vermeiden am besten alle die Augen stark beanspruchenden Tätigkeiten (Lesen, Fernsehen) ebenso körperliche Belastungen wie Heben und Bücken.
    Für die ersten drei Tage empfehlen wir, möglichst viel mit hochgelagertem Oberkörper zu liegen und die Augen leicht (!) zu kühlen.
    Wenn die Fäden gezogen und die Krusten abgefallen sind, können Sie eine panthenolhaltige Pflegecreme zur Unterstützung der Wundheilung verwenden. Sonnenbäder sind bis zur vollständigen Abheilung der Wunde tabu.

  • Wann kann ich wieder arbeiten?

    Nach ca. einer Woche können Sie sich wieder wie gewohnt in Ihrem sozialen Umfeld bewegen und moderat Sport treiben. Schwere körperliche Belastungen sollten Sie jedoch für 3-4 Wochen vermeiden.

  • Wann darf ich wieder Kontaktlinsen tragen?

    Wenn keine Reizung der Bindehaut vorliegt und Ihr Arzt zustimmt, können die Kontaktlinsen etwa vier Tage nach der Operation wieder eingesetzt werden.

  • Wie wird die Oberlidkorrektur durchgeführt?

    Vor der OP zeichnet der Chirurg präzise auf, welche Hautareale entfernt werden sollen. Innerhalb der neu gewählten Lidumschlagsfalte und wenige Millimeter darüber hinaus wird mit Hilfe eines speziellen, für das Auge ungefährlichen Lasers ein Schnitt gesetzt.
    Gegenüber dem Skalpell hat der Laser den Vorteil, dass er gleichzeitig die Blutung stillt.
    Der Operateur entfernt die überschüssige Haut sowie Teile des Augenringmuskels, sofern dies erforderlich ist. Zu viel eingelagertes Fett wird ebenfalls entnommen und die darunterliegende Bindegewebsschicht gestrafft. Die Fettzellen können bei Bedarf im Bereich des Unterlids zur Korrektur von Augenringen oder zur Polsterung hervortretender Knochenränder implantiert werden.
    Anschließend wird die Wunde unter der Lupe mit feinsten Fäden vernäht. Die alleinige Straffung der Oberlider dauert 45-60 Minuten; in Kombination mit einer anderen OP, z. B. Eigenfetttransplantation, Faltenbehandlung oder Nasenkorrektur, entsprechend länger.

  • Bleiben sichtbare Narben zurück?

    Die Narbe verläuft innerhalb der Lidfurche und der natürlichen Augenfalten, sodass sie bei geöffnetem Auge gar nicht und auf dem geschlossenen Lid nur als sehr feine Linie zu erkennen ist.
    Ist die Wunde verheilt, können Sie durch Auftragen einer speziellen Narbensalbe (Silikongel) selbst dazu beitragen, das Ergebnis zu optimieren.

  • Angst vor der OP – kann ich die Lidkorrektur in Vollnarkose durchführen lassen?

    Die Oberlidstraffung wird routinemäßig mit örtlicher Betäubung im Dämmerschlafverfahren, fast immer ambulant, durchgeführt.
    Selbstverständlich bieten wir Ihnen auch die Vollnarkose an. In diesem Fall – oder auch, wenn Sie es sicherheitshalber wünschen – bleiben Sie die erste Nacht noch in der Klinik.

  • Kann es zu Taubheitsgefühlen im Oberlid kommen?

    Leichte Veränderungen der Oberflächensensibilität im operierten Bereich sind möglich. Das taube Gefühl oder auch die gesteigerte Empfindlichkeit der Haut klingen aber nach wenigen Wochen ab. 

Die folgende Seite gibt Antworten auf die wichtigsten Fragen zum Thema Oberlidkorrektur.
Hilfe bei Schlupflidern – das müssen Sie wissen: