Die Liposuktion - Körperformung bei lästigen Fettpolstern

Neue Lebensqualität durch ästhetische Chirurgie

Unter Liposuktion versteht man einen chirurgischen Eingriff, der dauerhaft Fettgewebe entfernen kann – die Absaugung. Sie ist eine der häufigsten Schönheitsoperationen und dient dem Zweck, störende Fettpolster zu entfernen.

Eine Absaugung eignet sich nicht für starkes Übergewicht. Es ist eher ein Eingriff, der bei lästigen Problemzonen sehr gute Ergebnisse vorweisen kann. Die Fettzellen werden unter der Haut mit einer Kanüle abgesaugt.
Der Ablauf einer Liposuktion: Zunächst wird man vom Arzt ausführlich über diese Operation beraten, über die Technik, die Erfolgsaussichten und Nebenwirkungen. Gemeinsam wird man festlegen, ob es sich um eine einzelne Operation handelt oder eine Kombination gewünscht ist.
So ist eine Liposuktion beispielsweise sehr gut mit einer Bauchstraffung oder einer Brustvergrößerung zu kombinieren.
Der operative Eingriff wird vorbereitet, in dem der Arzt die einzelnen Areale, die behandelt werden sollen, auf dem Körper markiert.
Bei der Operation assistiert ein Facharzt für Anästhesie. Er überwacht den Eingriff und kann eine Narkose einleiten. Da im Regelfall jedoch die Vollnarkose vermieden wird, ist das Risiko der OP sehr reduziert.

Als Technik wird die moderne Laser-assistierte Fettabsaugung verwendet. Der Laser hat die Möglichkeit, die Fettzellen sehr schonend aus ihrem Verbund herauszutrennen.
Bei älteren Methoden wurden die Zellen einfach aus ihrem Bindegewebsnetz herausgerissen.
Mit der innovativen Methode der Laser-assistierten Absaugung werden die Zellen vorsichtig herausgelöst. Die Wellenlänge 924 nm des Lasers wirkt auf die Fettzellen. Nerven und Blutgefäße bleiben unverletzt. Verbleiben größere Mengen, wird zur Absaugung eine ultradünne Kanüle verwendet. Sind die Areale kleiner, so entfällt der Absaugvorgang. Denn dann werden die gelaserten Fettzellen von anderen Körperzellen abgebaut. Man nennt sie Makrophagen. 

Cellulite kann nachweislich geglättet werden

Die zweite Wellenlänge des Lasers 975 nm hat eine besondere Wirkung auf das Bindegewebe und die Collagenfasern. Der Laser glättet und strafft diese Bereiche. Im Unterschied zur herkömmlichen Absaugung ist die Haut dadurch nach dem Eingriff sehr glatt.
Mit der Laser-assistierten Liposuktion lässt sich Cellulite nachweislich deutlich verbessern. Es bilden sich nur geringe Schwellungen oder blaue Flecken.
Nach der Liposuktion muss ein Mieder für einige Wochen getragen werden. Die Einstiche beim Eingriff sind zumeist so minimal, so dass sie nicht genäht werden. Sie werden verklebt.

Die Wasserstrahl-assistierte Fettabsaugung

Die Wasserstrahl-assistierte Liposuktion ist die innovative Alternative zur Behandlung mit dem Laser. Diese Liposuktionstechnik löst auch kleinste Fettpartikel sehr schonend aus dem Körpergewebe. Die hier abgesaugten Fettzellen bleiben intakt und vital.
Diese Technik  wird zur Eigenfettbehandlung und bei Zweiteingriffen verwendet. Das abgesaugte Fett kann hier sinnvoll wiederverwendet werden, beispielsweise bei einer Brustkorrektur.