Intimchirurgie – ein sensibles Thema

Beschwerdefreiheit und Verbesserung der Lebensqualität durch Schamlippenoperation

Ästhetische Operationen im Intimbereich sind bei uns immer noch ein Tabuthema. Dabei leiden viele Frauen unter Hemmungen, weil die sichtbare Genitalzone unproportioniert erscheint.
Vergrößerte Schamlippen können zudem Schmerzen verursachen, z. B. beim Radfahren, und stören beim Tragen enger Kleidung. Eine Schamlippenoperation beseitigt die Beschwerden dauerhaft und kann zu mehr Selbstbewusstsein und einem erfüllteren Sexualleben beitragen.

Korrektur der Schamlippen. Warum?

Begünstigt durch den Trend zur Intimrasur haben viele Frauen einen zunehmend kritischen Blick auf die eigene erogene Zone.
Zu kleine, zu große oder asymmetrische Schamlippen (Labien) sind häufig der Grund für sexuelle Hemmungen und seelische Komplexe, unter denen das Liebesleben extrem leiden kann. Auch der Gang in die Sauna wird als unangenehm empfunden.

Unschöne und hartnäckige Fetteinlagerungen im Bereich des Venushügels oder Labienveränderungen durch Einrisse und starke Dehnung während des Geburtsvorgangs stören das ästhetische Empfinden. Mit diesen körperlichen Veränderungen wollen und müssen sich Frauen heute nicht mehr abfinden.

Ein anderes Problem sind funktionelle Beschwerden. Viele Patientinnen leiden seit Jahren unter Reiben, Entzündungen und Einklemmungen, verursacht durch zu große Schamlippen. Die Beschwerden treten nicht nur beim Motorrad- oder Fahrradfahren sowie beim Geschlechtsverkehr auf, sondern machen auch das Tragen enger Hosen oder schöner Unterwäsche zu einer qualvollen Angelegenheit.

Eine von der Patientin als zu gering empfundene sexuelle Erregbarkeit und Orgasmusfähigkeit kann ihre Ursache in einem wenig ausgeprägten G-Punkt haben. Untersuchungen haben ergeben, dass in mehr als zwei Dritteln der Fälle die G-Punkt-Behandlung hier zu einer deutlichen Verbesserung führt.

Häufig praktizierte Verfahren in der Intimchirurgie

- Schamlippenverkleinerung, Schamlippenstraffung: Die Korrektur der Schamlippen durch OP ist der am häufigsten durchgeführte operative Eingriff im Intimbereich. Meist sind die inneren Labien zu groß, aber auch die äußeren können betroffen sein. Durch Entfernen des überschüssigen Gewebes, häufig kombiniert mit einer Straffung der Labien, kann der Intimbereich ein ästhetisch-verjüngtes Aussehen erhalten.

- Schamlippenvergrößerung: Manchmal sind die äußeren Schamlippen zu wenig ausgeprägt und können deshalb die inneren nicht bedecken und schützen. Eine Eigenfettunterspritzung kann nicht nur eine verbesserte Ästhetik erreichen, sondern verringert auch das Infektionsrisiko.

- Venushügelverkleinerung: Hormonveränderungen und Geburten können zu einer störenden Vorwölbung und Vergrößerung des Schamhügels führen. Durch gezielte Fettabsaugung und ggf. Straffung von Venushügel und Unterbauch kann dies korrigiert werden.

- G-Punkt-Intensivierung: Das an der Vaginalvorderwand gelegene sensible Areal wird durch Unterspritzung mit Hyaluronsäure oder Eigenfett vergrößert und so die sexuelle Empfindungsfähigkeit verbessert.

Durch modernste Operationstechniken sind die Verfahren schonend und risikoarm

Unsere Spezialisten

Facharzt in der Fort Malakoff Klinik

Dr. Martin Kürten
Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie

Spezialistin in der Schönheitsklinik Fort Malakoff

Dr. Wiltrud Meyer
Fachärztin für Plastische und Ästhetische Chirurgie