Kinnkorrektur

Ästhetik und Harmonie im Profil

Der seitliche Blick auf das Gesicht kann ästhetische Disharmonien offenbaren, die in der Frontalansicht kaum oder überhaupt nicht auffallen: Besonders ein fliehendes Kinn wird von vielen Patienten als psychisch belastender Makel empfunden. Ein plastisch-ästhetischer Eingriff kann wirkungsvoll Abhilfe schaffen und zu mehr Selbstvertrauen verhelfen.

Schönheit ist eine Sache der Proportionen

Ob wir ein Gesicht als schön empfinden, hängt vorrangig davon ab, wie gut die einzelnen Gesichtspartien miteinander harmonisieren.
Von vorn betrachtet spielt die Symmetrie der Gesichtshälften eine Rolle, ebenso der Abstand zwischen den Augen, die Länge und Form der Nase sowie Lippenkontur und -fülle.
Im seitlichen Profil entscheidet das harmonische Zusammenspiel von Stirn, Nase, Mund und Kinn über die Attraktivität eines Gesichts.

Während Frauengesichter mit einer schmalen, nicht zu großen Nase und einem zierlichen Kinn besonders anziehend wirken, darf die Nasen- und Kinnpartie bei Männern durchaus etwas markanter sein.
Eine deutlich erkennbare Kinn-Kiefer-Linie strahlt Jugend und Schönheit aus. Leider kommt es an dieser Stelle mit dem Älterwerden oft zu einer verstärkten Gewebserschlaffung und zu Fettansammlungen.
Aufgrund von Veranlagung oder Übergewicht leiden auch viele jüngere Patienten unter dem ungeliebten Doppelkinn.
Ein guter plastischer Chirurg mit einer Spezialisierung auf Gesichtschirurgie wird daher im Vorfeld einer Nasen- oder Kinnkorrektur immer den ästhetischen Gesamteindruck des Gesichts im Blick haben.

Anhand von Fotos und Röntgenaufnahmen und unter Berücksichtigung biometrischer Werte bestimmen unsere Fachärzte gemeinsam mit dem Patienten, was durch eine OP machbar ist.
Aus den oben erwähnten Gründen ist häufig eine Kombination mehrerer chirurgischer Eingriffe sinnvoll, um ein harmonisches Ergebnis zu erzielen.
So wird, zusätzlich zur Korrektur einer zu großen oder höckerigen Nase, nicht selten ein Kinnaufbau durchgeführt. Auch Fettabsaugungen und Lippenkorrekturen sind mit einer operativen Veränderung der Kinnpartie gut kombinierbar.

Plastisch-chirurgische Kinnkorrekturen an der Fort Malakoff Klinik

Kinnaufbau: Ein zu schwach ausgeprägter Unterkiefer kann auf unterschiedliche Weise korrigiert werden.
Die einfachste Möglichkeit ist die der Unterfütterung, beispielsweise mit Hyaluronsäure.
Für ein dauerhaftes Ergebnis oder bei stark fliehendem Kinn kann entweder der Knochen operativ vorverlagert oder Füllmaterial eingebracht werden. In Frage kommen dabei körpereigene Substanzen, z. B. Knorpel, aber auch Silikon- und Kunststoffimplantate. Gleichzeitig kann durch den Eingriff eine Straffung der Kinnlinie erzielt werden. Bei einem stark ausgeprägten Doppelkinn kann eine zusätzliche Fettabsaugung am Hals, evtl. in Kombination mit einer Halsstraffung, zu dem gewünschten Ergebnis führen.

Kinnverkleinerung: Ein zu dominantes Kinn kann durch operative Entfernung eines Teils des Knochens auf ein optisch ansprechendes Maß verkleinert werden.