Facelift ohne Operation

Alternativen zum klassischen Facelift

Der Blick ins Gesicht vermittelt uns den ersten und meist wichtigsten Eindruck von unserem Gegenüber. Verständlich also, dass Menschen, die voll im Leben stehen, erschlaffte Gesichtspartien und Falten als störend empfinden. Nicht jeder möchte sich aber für eine frischere Ausstrahlung „unters Messer legen“. Gut, dass es mittlerweile auch verlässliche nicht-operative Verfahren gibt, die zu einer deutlich strafferen, vitaleren Gesichtskontur verhelfen.

Warum ein Facelift ohne OP?

Die meisten Patienten, die sich für ein Facelift ohne Operation entscheiden, sind zwischen 35 und 55 Jahre alt. Entsprechend sind die altersbedingten Veränderungen im Gesichtsbereich häufig nicht so umfangreich, dass eine operative Straffung der Gesichtshaut zwingend erforderlich wäre, um ein ansprechendes Ergebnis zu erzielen. Nicht außer Acht zu lassen ist, dass die Kosten für eine Thermagebehandlung oder für Unterspritzungen deutlich niedriger sind, als für einen chirurgischen Eingriff, der außerdem immer mit einer höheren körperlichen Belastung einhergeht. Längere Ausfallzeiten sind nach einem Facelift ohne OP nicht zu erwarten; je nach Maßnahme kann der gewohnte Tagesverlauf sofort wieder aufgenommen werden. Die Behandlung kann mehrmals wiederholt werden und Narben sind beim Facelift ohne Operation nicht zu befürchten, da keine Schnitte gesetzt werden.

Welche Verfahren gibt es?

Schonende Gewebestraffung mittels Thermage®(Thermalift): Durch die spezielle, patentierte Radiofrequenztherapie werden Wärmeimpulse bis in die tiefen Hautschichten geleitet. Aufgrund des kombinierten Thermacool-Systems ist die Behandlung angenehm; Patienten empfinden lediglich ein leichtes Wärmegefühl. Die gleichmäßige Erwärmung führt zu einer sofortigen Straffung der kollagenen Fasern; ein Effekt, der sich unmittelbar nach der Behandlung durch ein frischeres, jüngeres Hautbild bemerkbar macht. Gleichzeitig wird die Neubildung von Kollagen angeregt, sodass es über die folgenden Wochen und Monate zu einer signifikanten Verbesserung der Hautstruktur kommt.

Fadenlifting: Bei dieser relativ neuen Methode setzt der plastische Chirurg feine durchsichtige Fäden entlang zuvor festgelegter Linien im Wangen-, Kinn- und oberen Halsbereich in das Unterhautfettgewebe ein. Mit Hilfe dieser Fäden, die aufgrund winziger Häkchen fest verankert sind, wird die Gesichtshaut in Form gezogen. Das Ergebnis ist eine sofort sichtbare, deutliche Verbesserung der Gesichtskontur durch eine Straffung des Gewebes und das Verschwinden von Falten. Der Effekt, der bis zu 5 Jahre anhält, intensiviert sich häufig noch, weil durch die Fäden, die der Körper z. T. selbst abbaut, die Kollagenneubildung angeregt wird.

Verringerung der Faltentiefe durch Unterspritzungen mit Botulinumtoxin: Die Botoxinjektion bewirkt eine partielle Entspannung der behandelten Gesichtsmuskeln, welche eine Glättung der Falten und eine Anhebung bestimmter Gesichtsbereiche zur Folge hat. Auch die Faltenanzahl wird reduziert. Die Unterspritzung mit Botox kommt besonders bei ausgeprägten mimischen Falten, z. B. Krähenfüßen, in Frage.

Fillerbehandlungen mit Hyaluronsäure und Eigenplasma: Durch flüssigere oder festere Hyaluronsäurepräparate können sowohl kleine Fältchen aufgefrischt als auch tiefe Hautlinien aufgepolstert werden. Schon eine Unterfütterung der Nasolabialfalte lässt das Gesicht um 5 bis 10 Jahre jünger aussehen. Durch die besondere Technik des Liquid Lifting werden die tieferen Hautschichten sichtbar gestrafft. Plasma mit darin enthaltenen Blutplättchen wird aus einer kleinen Menge Eigenblut des Patienten gewonnen. Die hauterneuernde, verjüngende Wirkung dieser innovativen Technik ist oft verblüffend.

Unsere Spezialisten

Spezialisierung Fettabsaugung - Dr. Huber-Vorländer

Dr. Huber-Vorländer
Leitender Arzt ästhetische Medizin

Dr. Nina Malik
Ärztin, spezialisiert auf Faltenbehandlung