Faltenbehandlungen

Ein junges, frisches und strahlendes Aussehen ist seit jeher der Wunsch des Menschen. Schon in der Antike wurden verschiedenste Verfahren entwickelt, die eine Verjüngung der Haut zum Ziel hatten.

Dem natürlichen Alterungsprozess ganz und gar zu entrinnen, ist unmöglich. Zu vielen unterschiedlichen Faktoren, die unsere Haut altern lassen, sind wir täglich ausgesetzt. Besonders stark können sich UV-Belastung, Stress, Nikotin und nicht zuletzt die genetische Disposition auswirken. Wenn die Spannkraft der Haut nachlässt, entstehen zunächst milde, später tiefere Falten. Diese gehen oft mit einem sogenannten Faltenrelief einher, das durch einen Kollagenbruch in den Hautfasern verursacht wird. Man unterscheidet die normalen Hautalterungsfalten, die durch Verminderung der elastischen und kollagenen Fasern entstehen, z. B. auf der Wangenhaut oder am Hals, von den mimisch bedingten Falten, bei denen durch ständige Muskelaktivität das Fortschreiten der Faltentiefe begünstigt wird.

Methoden der Faltenbehandlung (Auffüllen, Injektionen)

Jede erfolgreiche und anhaltende Faltenbehandlung erfordert ein hohes Maß an Erfahrung sowie eine sichere Kenntnis der anatomischen Strukturen. Daher legt das gesichtschirurgisch erfahrene Team in der Fort Malakoff Klinik höchsten Wert auf eine genaue Analyse der Haut und der Faltenentstehung. Abhängig von Alter und Strukturbeschaffenheit können individuell verschiedene Methoden, meist auch in Kombination, angewandt werden.

Eine Faltenbehandlung kann nahezu in jedem Alter erfolgen und sollte lediglich mit biokompatiblen und abbaubaren Substanzen durchgeführt werden. In unserer Klinik werden ausschließlich solche besonders verträglichen Materialien verwendet – permanente Fillermethoden lehnen wir im Interesse unserer Patientinnen und Patienten strikt ab. Der Faltenbehandlung geht immer ein ausführliches Gespräch mit dem Arzt voraus, das die individuellen Gegebenheiten und entsprechende Therapiemethoden aufzeigt.

Behandlungsziel und mögliche Substanzen

Grundsätzlich können Falten partiell oder komplett zum Verschwinden gebracht werden. Inwieweit dies gelingt, ist abhängig vom Entstehen einer Falte und von der Behandlung. In der Regel bringt bereits eine Reduktion der Faltentiefe ein frischeres und erholtes Aussehen, was zum Wohlgefühl der Patienten beiträgt. Wie lange der Effekt einer Faltenbehandlung anhält, ist abhängig von Hauttyp, Stoffwechsel, Gewohnheiten beim Sonnen, Lebensführung (Rauchen etc.) und Unterspritzungsmaterial. Man unterscheidet verschiedene Faltenbereiche, die mit den nachstehenden Füllmaterialien behandelt werden können:

Substanzen und Wirkweisen
(PDF, 2 Seiten, 87KB)

Durchführung der Faltenbehandlung

Die Behandlung in der Fort Malakoff Klinik läuft folgendermaßen ab: Nachdem mit dem Arzt die geeignete Methode besprochen und entschieden wurde, wird zunächst eine schmerzlindernde Betäubungscreme auf die zu behandelnden Areale aufgetragen. Dies erleichtert die Therapie für Arzt und Patient enorm. Je nach Behandlungsform kann in seltenen Fällen nach der Therapie eine leichte Rötung und/oder Schwellung entstehen, die aber unbedenklich ist und sich innerhalb kurzer Zeit zurückbildet. Schmerzen, Jucken oder Verfärbungen im Unterspritzungsbereich sind sehr seltene Nebenwirkungen. Vor einer Unterspritzung sollten mindestens 10 Tage keine blutverdünnenden Medikamente (Aspirin, ASS, Marcumar etc.) eingenommen werden, um Blutergüsse zu vermeiden. Nach der Unterspritzung wird eine gewebsregenerierende Creme aufgetragen. Durch die kurzzeitige Kühlung kann ein angenehmer Linderungseffekt erzielt werden. Nach der Therapie ist sofort wieder das Auftragen von Tagespflege oder Make-up möglich. Der normale Tagesablauf kann sofort wieder aufgenommen werden.

Liquid Lifting

Das sogenannte Liquid Lifting wird vornehmlich bei Patienten mit erschlafften Haut- und Unterhautstrukturen und vor allem im Mittelgesichtsbereich und um den Mund herum eingesetzt. Wenn die Straffheit der Haut nachlässt, sich Hängebäckchen, Doppelkinn oder Hohlwangen gebildet haben, ist die beste Methode nach wie vor die operative Gesichtsstraffung. Allerdings kann nun auch bei Patienten, die keinen operativen Eingriff wünschen, mit dieser Behandlungsmethode ein deutlicher Verbesserungseffekt erzielt werden. Hierzu werden mit dünnen Nadeln bestimmte Mengen der Polymilchsäure (Sculptra) in die tieferen Schichten injiziert, um dort die Produktion von eigenem Gewebe anzuregen. Die Behandlung erfolgt in mehreren Schritten und in bestimmten Abständen. Der Aufbau des Gewebes und das Erreichen strafferer Strukturen erfordert Zeit, denn die Entstehung neuer Kollagen- und Elastinfasern geschieht auf natürlichem Wege! Der Volumenverlust im Bereich der Wangen- und Jochbeinregion als auch an den Schläfen wird aufgehoben. Die Ergebnisse sind sehr stabil und haben eine langanhaltende Wirkung von bis zu 2 Jahren und länger. Durch die Kombinationsmöglichkeit mit Faltenauffüller wie Hyaluronsäure oder Kollagen für die oberflächlichen Fältchen bietet sich hier eine optimale Behandlungsmöglichkeit – auch ohne Operation und ohne stationären Aufenthalt!

Einsatz zur Prävention

Ab dem 35. Lebensjahr beginnen die Abbauprozesse an Kollagen- und Elastinfasern im Gewebe, die sichtbaren Zeichen erkennen die Patienten dann wenige Jahre später. Daher ist eine Therapie mit dem Liquid Lift auch bei Patienten empfehlenswert, bei denen die ersten „kleinen“ Erschlaffungszeichen auftreten, um die Alterungsprozesse hinauszuzögern und länger ein jugendliches Aussehen zu bewahren. Weitere Indikationen für Liquid Lifting mit Sculptra sind Narben und Konturdefekte.

Sculptra Wirkmechanismus
(PDF, 2 Seiten, 635KB)

Sculptra Indikationen
(PDF, 1 Seite, 118KB)

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