Brustvergrößerung Risiken

Probleme können auftreten, sind aber sehr selten bei einer Brustvergrößerung. Ein entscheidender Faktor ist Ihr operierender Arzt.

Natürlich ist es die Pflicht eines jeden seriösen Chirurgen über die Risiken einer Operation zu informieren. Wir haben Ihnen hier in schriftlicher Form zusammengefasst, wie Sie bei der richtigen Wahl Ihres Facharztes vorgehen sollten.

Komplikationen vermeiden - die richtige Arztwahl

Bei der Durchführung der Brustvergrößerung durch einen Spezialisten sind Komplikationen selten und nicht zu erwarten.
Wie bei jedem chirurgischen Eingriff kann es aber zu einer Blutung oder Nachblutung bei einer Brustvergrößerung kommen.
Falls diese nicht durch konservative Maßnahmen zum Stillstand kommt, ist eine zweite Operation erforderlich.
Auch kann es im Verlauf des Heilungsprozesses zu Entzündungen und Infektionen kommen. Dann ist es teilweise erforderlich, dass Sie Antibiotika einnehmen oder dass sogar eine erneute Operation erfolgen muss.

In seltenen Fällen klagen Patientinnen nach einer Brustvergrößerung über Gefühlsstörungen bzw. über ein erhöhtes Gefühl in der Brustwarze. Diese Irritationen verschwinden ein bis zwei Monate nach der Brustvergrößerung.
Bei einer sehr dünnen Haut sind die Brustimplantate eventuell tastbar oder durch Fältelung sichtbar. Diese Komplikation kann meistens durch die Positionierung der Brustimplantate bei Brustvergrößerung unter den Brustmuskel vermieden werden.
Natürlich ist es auch möglich, dass Brustimplantate einen Defekt bekommen. Dies ist möglich nach einem Unfall oder bei Abnutzungserscheinungen der Implantate. Die Ruptur der Implantate erfordert einen operativen Eingriff mit Austauschen des Implantates, um der möglichen Komplikation einer Granulombildung vorzubeugen. Durch die neuartige Gelstruktur der Brustimplantate verbleibt das Gel aber in der Brusttasche oder in der Kapseltasche und es verteilt sich nicht im Körper.
Die häufigste Komplikation bei einer Brustvergrößerung ist die Kapselfibrose. Diese tritt in weniger als 4% der Fälle auf, ist aber ein ernst zu nehmendes Risiko bei einer Brustvergrößerung. Durch die Kapselfibrose, die nach mehreren Monaten oder aber erst nach mehreren Jahren nach einer Brustvergrößerung auftreten kann, kommt es zu Schmerzen und zu Veränderungen der Brustform.
Eine operative Korrektur ist dann in den meisten Fällen erforderlich. 

Hier ein Überblick über die möglichen Komplikationen bei einer Brustvergrößerung:

  • Thrombose, Embolie, Wundinfekt, Wundheilungsstörung, Nachblutung, Bluterguss
  • Serombildung (Flüssigkeitsansammlung in der Implantattasche, die ggf. operativ behandelt werden muss)
  • Unschöne Narbenbildung
  • Allergische Reaktionen auf die empfohlenen Medikamente (allergische Reaktionen auf Brustimplantaten sind nicht bekannt)
  • Verletzung tieferer Strukturen
  • Gefühlsänderungen in der Brustwarze (sehr selten)
  • Eingeschränkte Stillfähigkeit (sehr selten)
  • Ein nicht optimales ästhetisches Ergebnis, so dass weitere Operationen erforderlich sind
  • Kapselfibrose
  • Implantatruptur
  • Röntgenuntersuchung zur Diagnostik von Brustkrebs können erschwert werden

Bei einer Brustvergrößerung können kleinere Komplikationen auftreten. Größere Komplikationen, die durch eine Brustvergrößerung entstehen, sind extrem selten.