Nach Schwangerschaft und/oder starker Gewichtsabnahme ...
Ein straffer Bauch ist der Schlüssel zu einer schönen Silhouette
Als Folge einer Schwangerschaft oder nach starker Gewichtsabnahme kann es zu einer Erschlaffung des Haut- und Weichteilmantels in der Bauchregion und einem Absinken des darunter liegenden Fettgewebes mit einer Vorwölbung der Bauchwand kommen. Dies stellt für die Betroffenen meist eine ästhetisch sehr einschränkende Veränderung der Körperkontur dar, vor allem im Sommer. Erschwerend kommt hinzu, dass das überschüssige Haut- und Fettgewebe weder durch Diät noch durch Sportprogramme reduziert oder gestrafft werden kann.
In der Fort Malakoff Klinik wird in diesen Fällen nach vorangegangener intensiver Beratung eine Bauchdeckenstraffung durchgeführt. Diese führt zu einer Rekonstruktion der Strukturen und zu einer erheblichen Verbesserung der Silhouette, was viele Betroffene als sehr befreiend erleben.
> Große Bachdeckenstraffung
> Untere Bachdeckenstraffung
Große Bauchdeckenstraffung
Mit ihrer Erfahrung ist es den spezialisierten Ärzten der Fort Malakoff Klinik möglich, während einer Bauchdeckenstraffungs-OP mehrere größere und kleinere Korrekturen in Kombination vorzunehmen. Hierbei werden im Rahmen eines einzigen Eingriffs verschiedene Techniken angewandt:
Über einen innerhalb des Bikinislips verlaufenden Hautschnitts wird der Haut-Weichteilmantel von der Muskelschicht abgelöst und nach sorgfältiger OP-Planung entsprechend entfernt. Die oft erschlaffte Bauchmuskulatur kann nun zusätzlich durch Straffungsnähte rekonstruiert werden, was postoperativ zu einer deutlichen Konturverbesserung führt. Die Hautränder werden mittels einer Intrakutannaht zueinander geführt. Bei dieser Technik muss der Bauchnabel „ausgeschnitten“ und versetzt werden, was später aufgrund einer besonderen Schnitttechnik fast nicht mehr zu sehen ist. Dabei können bestehende, unschöne Operationsnarben (z. B. Blinddarm-/Kaiserschnittnarben) und Schwangerschaftsstreifen entfernt werden. Gleichzeitig kann eine Fettabsaugung durchgeführt werden, um den Fettbereich im Bauch- und Hüftbereich zu modellieren. Zur Taillenbetonung können zusätzlich Fettdepots abgesaugt werden. Intraoperativ werden bei der Bauchdeckenplastik sog. Drainagen eingelegt, welche für einen gewissen Zeitraum das Wundsekret abfließen lassen.
Besonderheiten und Regenerationszeit
Der mehrstündige Eingriff wird in der Regel nicht ambulant durchgeführt. Der Fadenzug erfolgt nach 10–14 Tagen. Die Regenerationszeit beträgt 3–4 Wochen, in der absolute körperliche Schonung angesagt ist. Für die ersten 4–6 Wochen nach der Operation wird dem Patienten ein spezielles leichtes Mieder angepasst. Das erste Ergebnis wird nach etwa 4–6 Wochen sichtbar, das endgültige nach 4–6 Monaten.
Für sämtliche Bauchdeckenplastiken gilt absolute Nikotinkarenz für mindestens 4 Wochen vor und 6 Wochen nach dem Eingriff.
Vorgehensweise bei starkem Übergewicht
Bei ausgeprägter Fettleibigkeit ist eine Bauchdeckenstraffung zunächst nicht die Methode der ersten Wahl. In der Fort Malakoff Klinik werden diese Patienten vor einem operativen Eingriff zunächst konservativ behandelt, um bessere Voraussetzungen für eine spätere Operation zu schaffen.
Eine ausführliche, ganzheitliche Beratung ist dabei selbstverständlich. Im Vordergrund steht die Wiederherstellung der metabolischen Balance (Stoffwechsel-Gleichgewicht). Durch eine gezielte, individuelle Ernährungsberatung aufgrund eines Labortests bezüglich Nahrungsmittelverträglichkeit wird eine effektive Gewichtsreduktion angestrebt. Danach kann im Bauchbereich eine Laser-assistierte Fettabsaugung durchgeführt werden, um letztendlich dann in einem weiteren Eingriff mit einer Bauchdeckenstraffung zu einem optimalen Endergebnis zu gelangen.
Untere Bauchdeckenstraffung
Bei der sogenannten unteren Bauchdeckenplastik oder Mini-Abdominoplastik handelt es sich um eine Variante der Bauchdeckenstraffung. Hierbei ist der abgelöste Haut-Weichteilmantel wesentlich kleiner und überschreitet die Nabelgrenze nach oben nicht. Zudem wird der Nabel selbst auch nicht versetzt. Der Eingriff begrenzt sich auf die Straffung des unteren Teils der Bauchmuskulatur. Er ist wesentlich weniger eingreifend als die große Bauchdeckenstraffung, allerdings auch nicht für alle Patienten geeignet. Der Eingriff lässt sich in der Regel in Lokalanästhesie im Dämmerschlaf durchführen. Er kann ambulant realisiert werden und dauert ca. 1–2 Stunden. Auch hier muss postoperativ ein leichtes Mieder angepasst werden, welches ca. 4–6 Wochen getragen wird. Die Erholungsphase nimmt etwa 2 Wochen in Anspruch, ein erstes Ergebnis ist nach dem Fadenzug zu erkennen, das endgültige Ergebnis nach 3–6 Monaten.
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